05.01.2017 Fabian Strebin

Deutsche Bank: Hedgefonds sollen`s richten

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Deutsche Bank
Trendthema

Die Deutsche Bank hat sich in den USA neben einer Strafzahlung im Hypothekenstreit auch verpflichtet Kunden Erleichterungen bei Immobilienkrediten zu gewähren. Üblich bei solchen Verfahren sind gestreckte Laufzeiten der Kredite oder niedrigere Zinsen. Das Volumen soll 4,1 Milliarden Dollar umfassen. Dabei denkt der Konzern offenbar über ungewöhnliche Wege nach, die Milliardenerleichterungen aufzubringen. Laut Bloomberg könnte die Deutsche Bank Darlehen an Private-Equity-Firmen und Hedgefonds ausreichen, die dann die Kredite von den Kunden zurückkaufen.

Bilanz soll geschont werden

Hintergrund der Überlegungen ist, dass die Deutsche Bank so ihre Bilanz schonen könnte. Allerdings gab es bei ähnlichen Maßnahmen anderer Banken massive Kritik von Verbraucherschützern. Die Politikerin Elizabeth Warren, die sich im US-Senat für Verbraucherschutz einsetzt, kritisierte 2015 ebenfalls diese Praxis: Investmentfirmen würden die problematischen Kredite oft zur Zwangsvollstreckung bringen, anstatt Kreditnehmern Erleichterungen zu gewähren.

Jetzt einsteigen?

Die Deutsche Bank konnte charttechnisch zuletzt einigen Boden gut machen und steuert auf die Marke von 20 Euro zu. In der neuen Ausgabe des AKTIONÄR erfahren Anleger, was jetzt zu tun ist.