Der Raub von Grönland

Der Raub von Grönland
Foto: Chat-GPT
André Fischer 18.09.2026, 19:30 ‧ André Fischer
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Gemäß der Auffassung von Fondsmanager Leonard Kwan wäre „das weitreichendste Szenario ein Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und Europa um Grönland“. Zwar kann sich der Experte diesen nur schwer vorstellen. Sollte es dennoch dazu kommen, wären die Folgen für Dänemark, Skandinavien und die europäischen Märkte dennoch erheblich. Vor allem aber würde ein derartiger Schritt laut Kwan die transatlantische Allianz in ihrem Kern erschüttern.

Die Reaktion der Märkte könnte über Europa hinausgehen. Zitat: „Wenn man bereit ist, eine solche Aktion gegen einen engen Freund zu beginnen, ist unklar, wie man weiterhin definiert, wer Freund und wer Feind ist.“ Anleger könnten daraus den Schluss ziehen, dass US-Vermögenswerte weniger verlässlich sind. Eine ähnliche, wenn auch keineswegs vergleichbare Reaktion habe man nach dem „Tag der Befreiung“ beobachtet. Damals brachen die Kapitalmärkte bekanntlich massiv ein.

Der Arbeitgeber von Kwan ist der Asset-Manager T. Rowe Price (verwaltetes Vermögen: 1,87 Billionen Dollar), der einen „guten Draht“ zu Schlüsselpersonen in wichtigen Institutionen haben soll. Wichtig: Im Nachgang der verkündeten geplanten Annäherung zwischen Kanada und der EU verkündete US-Präsident Trump, dass er eine derartige Aktion (= Kanada wird assoziiertes EU-Mitglied) als „feindseligen Akt“ betrachten werde. Weitere verborgene Hintergründe sind jetzt in meinem Aktien-Report „ASC Exklusiv: Zeichen & Signale“ zu finden.

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Quelle: Börsenmedien AG

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