Kommentar: Mein Lieblings-CEO watscht die Zauderer ab – und rät, vor der Konkurrenz nicht die weiße Fahne zu hissen, sondern weiterhin innovativ, schnell und wachsam zu bleiben. Die Bremse für alle ist falsch – aber KI-Schutz wird essentiell.
Nicht nur ich nutze 200 Prozent mehr KI als noch vor einem Jahr. Die Grok-KI bricht oft unter der Compute-Last zusammen, sobald die Sonne in den USA aufgeht. Richtig wild sind die KI-Modelle von Alibaba und Co. Chinesische Micro-TV-Serien, nur drei Minuten lang, sind zu 95 Prozent (!) KI-generiert. Dario Amodei von Anthropic hat wohl Angst vor Rivalen und sagte nun Reuters: „Organisieren wir den Rest der Branche und fragen: Was können wir tun, um Standards für alle festzulegen?“
Die verbale Watschen von Jensen Huang folgte direkt: „Wenn Sie ein Produkt entwickeln und nicht von dessen Funktionalität oder Sicherheit überzeugt sind, dann bringen Sie es nicht heraus. (...) Wir brauchen keine neuen Gesetze und Regulierungen. Sicherheit hat oberste Priorität. Aber Innovation, Geschwindigkeit und sichere Produkte – kann man alles gleichzeitig haben. Also laufen Sie, so schnell Sie können.“
Anthropic CEO Dario Amodei repeated his call to slow AI development at a San Francisco tech conference, urging safety investment and global standards, as Nvidia's Jensen Huang said firms must pause unsafe products till they know how to control it https://t.co/tSFgaYz2jJ pic.twitter.com/hMOD6earuM
— Reuters (@Reuters) September 16, 2026
Wichtig ist der Verweis auf die Sicherheit! Nach dem Run unserer Depot-2030-Aktien Okta, CrowdStrike und SentinelOne kaufen wir jetzt eine neue ins Depot 2030 – einen Spezialisten, zur Abwehr millionenfacher KI-Bot-Attacken auf Server.
Problem und Chance zugleich: Die „Waffe“ Künstliche Intelligenz wird jeden Tag schärfer und zugleich günstiger. Spannend: Zwar fiel der Preis für KI in einem Jahr um 97 Prozent, das Volumen stieg aber um das 50-Fache. Und der Run geht weiter. Der State of the AI Economy 2026 zeigt, dass jede Preissenkung um zehn Prozent dazu führt, dass 12 bis 18 Prozent mehr KI-Token gekauft werden. Unsere Depot-2030-Firma Palantir senkt dank Open-Weight-Modellen die Kosten sogar um 95 Prozent. KI-Experte Fabian Westerheide schreibt mir gerade: „Ich glaube, dass wir uns bei der Nachfrage kurve noch sehr weit unten befinden. Ein Markt, in dem der Kuchen schneller wächst, als der Preis fällt, ist sehr selten.“ Die Chancen im Markt sind weiterhin enorm.
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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia, Palantir Technologies.
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