Rekord-Cashflow, eine prall gefüllte Wachstumspipeline und eine außergewöhnlich solide Bilanz: Dieser Goldproduzent bringt alles mit, was Anleger derzeit suchen. Während der Goldpreis Rückenwind liefert, könnte hier eine Neubewertung bevorstehen.
Gold erlebt eine Phase, in der gleich mehrere Faktoren zusammenspielen: geopolitische Spannungen, hohe Staatsverschuldung, mögliche Zinssenkungen und die anhaltenden Käufe der Zentralbanken. Doch nicht jeder Produzent kann diesen Rückenwind in steigende Gewinne ummünzen. Bei diesem Konzern stimmen die Voraussetzungen besonders gut – und genau das könnte der Markt noch nicht vollständig eingepreist haben.
Die jüngsten Zahlen liefern jedenfalls reichlich Stoff für Fantasie. Im zweiten Quartal 2026 produzierte das Unternehmen 855.816 Unzen Gold und erzielte einen Rekord-Free-Cashflow von 1,335 Milliarden Dollar. Bei einem realisierten Goldpreis von 4.483 Dollar je Unze schossen die Margen nach oben. Der bereinigte Nettogewinn lag bei 1,541 Milliarden Dollar, das bereinigte EBITDA bei 2,738 Milliarden Dollar.
Noch entscheidender: Der Konzern verfügt über einen finanziellen Puffer, von dem viele Wettbewerber nur träumen können. 3,464 Milliarden Dollar Cash und eine Netto-Cash-Position von 3,267 Milliarden Dollar treffen auf gerade einmal 197 Millionen Dollar Gesamtverschuldung. Das schafft Spielraum für neue Projekte, Dividenden und Aktienrückkäufe – während schwächere Produzenten bei steigenden Kosten womöglich auf die Bremse treten müssen.
Und die Wachstumsperspektive ist noch längst nicht ausgeschöpft. Bestehende Minen und neue Projekte in Kanada, Finnland und Mexiko könnten die Goldproduktion im kommenden Jahrzehnt um 20 bis 30 Prozent erhöhen. Dazu kommen beträchtliche Chancen bei Kupfer, Silber und Zink. Der Konzern sichert sich zudem Beteiligungen, Warrants und Royalties an Projekten, ohne jedes davon vollständig selbst entwickeln zu müssen. So bleibt der mögliche Jackpot im Portfolio, während ein Teil des Risikos bei Partnern liegt.
Auch die Aktionäre werden bereits am Erfolg beteiligt: Im zweiten Quartal flossen 625 Millionen Dollar über Dividenden und Rückkäufe zurück. Für 2026 sind Ausschüttungen von rund 40 Prozent des jährlichen Free-Cashflows geplant. Je länger der Goldpreis auf hohem Niveau bleibt und je sichtbarer die Produktionspipeline wird, desto größer könnte der Druck auf den Markt werden, diesen Konzern neu zu bewerten.
Für die Aktie ergibt sich eine potenzielle Performance von 56 Prozent. Mit dem passenden Hebelprodukt sind sogar über 320 Prozent mögliche Performance drin. Um welchen Wert es sich handelt und welches Hebelprodukt hinter dieser spannenden Gold-Chance steckt, erfahren Anleger in der aktuellen Ausgabe des TradingDay. Wer den möglichen nächsten Schub nicht erst im Rückspiegel entdecken möchte, sollte den Trade des Tages jetzt nicht verpassen.
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18.09.2026, 16:30
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