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deeptech INSIGHTS von CrowdStrike: Der Null‑Sekunden‑Vorsprung

deeptech INSIGHTS von CrowdStrike: Der Null‑Sekunden‑Vorsprung
Foto: Sashkinw/iStockphoto
DER AKTIONÄR Heute, 11:16 ‧ DER AKTIONÄR
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Angreifer setzen KI schneller ein, als Unternehmen ihre Abwehr anpassen können. Sascha Röhrer, Host des Podcasts deeptech INSIGHTS, spricht mit Michael Sentonas, Präsident von CrowdStrike, u. a. darüber, warum KI-Agenten mit zu weit gefassten Rechten das nächste große Datenleck auslösen können und wann er mit einer Breakout-Time von 0 rechnet. Was müssen Firmen jetzt tun?

Nicht autorisierte KI-Agenten in Kundenkonten großer US-Banken, eine kritische PHP-Lücke, angegriffene Kühltechnik in rund 150 französischen Intermarché-Märkten und lahmgelegte Server in deutschen Städten und Kliniken. Zugleich hat Microsoft am Oktober-Patchday über 1.400 Sicherheitslücken geschlossen, so viele wie nie zuvor. Eine davon wurde bereits aktiv ausgenutzt. Microsoft erklärt die Rekordzahl auch damit, dass KI inzwischen deutlich mehr Lücken findet. Die aktuellen Fälle zeigen, wie direkt Cyberangriffe Unternehmen treffen und wie sehr die Bedrohung wächst. 

Michael Sentonas ist seit mehr als 30 Jahren in der Cybersecurity tätig. Bei CrowdStrike verantwortet er die Bereiche Produkt, Vertrieb und Threat Intelligence und berät Regierungen sowie Aufsichtsgremien. Umso bemerkenswerter: Im Gespräch mit Sascha Röhrer spricht er offen darüber, wo Unternehmen verwundbar sind – von Zero-Day-Lücken in Altsystemen, die im europäischen Mittelstand noch im Einsatz sind, bis hin zu Regulierung und Betriebsräten, die das Tempo bei Sicherheitsmaßnahmen mitbestimmen.

Außerdem geht es um CrowdStrikes neues Modellpaar SafeMind: In einem digitalen Zwilling der IT-Umgebung treten ein Angreifer- und ein Verteidigermodell gegeneinander an. Sentonas nennt eigene Vergleichswerte zu allgemeinen Frontier-Modellen und gibt konkrete Empfehlungen für Führungskräfte und Privatleute – von Token-Kosten bis zum Rückruf bei der Bank.

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Quelle: Börsenmedien AG