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Drohnen‑Alarm im Schwarzen Meer: Diese Aktien sind betroffen

Drohnen‑Alarm im Schwarzen Meer: Diese Aktien sind betroffen
Foto: Aerovironment
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Jan-Paul Fóri 23.10.2026, 14:36 ‧ Jan-Paul Fóri
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Die Gefahr für den Welthandel wächst. Vor der rumänischen Küste hat erneut eine Drohne ein Handelsschiff getroffen. Ein Seemann starb, drei weitere werden vermisst. Für Reedereien und Logistikkonzerne steigen damit die Risiken. Die Politik will nun handeln.

Laut Medienberichten kenterte das Schiff rund 13 Seemeilen vor dem Hafen Constanta. Es ist bereits der vierte mutmaßliche Drohnenangriff auf ein Handelsschiff vor Rumänien im Oktober. Auch in bulgarischen Gewässern gerieten zuletzt Schiffe ins Visier. Ob die Drohne aus Russland stammte, ist bislang unklar.

Reeder schlagen Alarm

Der Verband Deutscher Reeder fordert sichere Seewege. Außenminister Johann Wadephul wollte sich am Freitag in Istanbul mit internationalen Amtskollegen auch über die Lage an der Straße von Hormus beraten. Im Roten Meer bedrohen Angriffe der Huthi weiterhin den Schiffsverkehr.

Mehr zur Bedeutung der Straße von Hormus für den Welthandeln erfahren Sie auch im Video: „Krisenherd Nahost: Folgen für Ölpreis und Lieferketten“ von Dr. Martin Kröger, dem Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder. 

Die Folgen sind klar: Schiffe müssen Umwege fahren, Lieferungen verzögern sich und die Transportkosten steigen. Das belastet Lieferketten und kann auch die Energieversorgung treffen.

Hapag-Lloyd (WKN: HLAG47)

Diese Aktien stehen im Fokus

Die Folgen könnten auch an der Börse spürbar werden. Bei Hapag-Lloyd und Maersk drohen höhere Versicherungs- und Transportkosten, während steigende Frachtraten gegensteuern könnten. DHL Group und Kuehne+Nagel müssen mit teureren und längeren Lieferwegen rechnen. Bei den Tankerreedereien Frontline und DHT Holdings kommt es auf die Entwicklung der Frachtraten und die Auslastung an. Eine Eskalation an der Straße von Hormus könnte zudem die Öl- und Gaspreise antreiben. Davon könnten Shell, BP und TotalEnergies profitieren – sofern höhere Rohstoffpreise nicht durch zusätzliche Kosten und Lieferstörungen aufgezehrt werden.

Trotz der Umstände rät DER AKTIONÄR bei DHL und BP weiter zum Kauf. Die beiden Aktien dürften die Krise ohne größere Problem wegstecken. Welche Marke jetzt bei BP im Fokus steht, erfahren Sie in der neuen Ausgabe von DER AKTIONÄR. Diese finden Sie hier. 

DER AKTIONÄR 44/2026
Quelle: Börsenmedien AG

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