20.04.2017 Thomas Bergmann

DAX unter 12.000 - so tief kann es jetzt gehen!

-%
DAX
Trendthema

Der DAX startet wie erwartet mit einem leichten Minus von 0,4 Prozent in den Handelstag. Zwar konnten die meisten Börsen in Asien zulegen, doch der negative Einfluss der Wall Street ist stärker. Zudem dürften trading-orientierte Anleger auf fallende Kurse setzen.

12.000-Punkte-Marke im Fokus

Aus technischer Sicht gewinnt die 12.000-Punkte-Marke immer mehr an Bedeutung. Zunächst nur die nächste "runde Zahl", gibt es mittlerweile reihenweise Berührungspunkte an dieser Stelle im Kursverlauf.

Zugegebenermaßen würde ein Rücksetzer im DAX um drei bis vier Prozent auch nicht schaden. Durch den starken Anstieg zwischen Dezember und Ende März hatte sich der Index deutlich von seinem 200-Tage-Durchschnitt entfernt - 1.400 Zähler betrug zeitweise der Abstand. Zurzeit sind es immer noch 900 Punkte.

Auch zum kurzfristigen, seit Juli 2016 gültigen Aufwärtstrend ist immer noch reichlich Luft. Dieser verläuft knapp oberhalb von 11.500 Punkten. Bei 11.500 liegt ferner eine wichtige horizontale Auffanglinie.

Auf kurze Sicht könnte der DAX die Unterstützung bei 11.850 Punkten antesten, die aus der Gap-Kante von Ende Februar und dem März-Tief resultiert. Knapp darunter verläuft wiederum die 90-Tage-Linie (11.790).

Die Risiken (Nordkorea, Frankreich) haben deutlich zugenommen, was sich auch in den Volatilitätsindizes widerspiegelt. Vor diesem Hintergrund könnte der Markt noch einmal zurücksetzen. Andererseits sprechen das Nullzinsniveau, die guten Geschäftszahlen der DAX-Konzern und die konjunkturelle Erholung in vielen Teilen der Welt für steigende Kurse. Wie sich Anleger positionieren sollten, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe des AKTIONÄR 17/2017, die Sie hier bequem herunterladen können.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

Autoren: Gebert, Thomas
Seitenanzahl: 272
Erscheinungstermin: 05.12.2019
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-655-4