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02.09.2015 Michael Schröder

DAX: Gegenbewegung läuft - Durchbruch oder Strohfeuer?

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DAX

Der DAX ist am Montag zum Wochenstart erneut kräftig abgetaucht, konnte sich im weiteren Verlauf aber erholen. Heute setzt sich die Gegenbewegung zunächst fort. Dank solider Vorgaben aus Asien kann sich der Leitindex zunächst über der 10.000-Punkte-Marke behaupten. Anleger müssen sich aber auf einen erneut volatilen Handel einstellen – mit Ausschlägen in beide Richtungen.

Was die Erholungsbewegung im frühen Handel wert ist, muss sich im weiteren Tagesverlauf zeigen. Aus charttechnischer Sicht wäre ein Anstieg über die ehemalige Unterstützungszone zwischen 10.051 und 10.093 Punkten sowie dem Bereich um 10.185 Zähler wichtig. Diese Widerstände müssen aus technischer Sicht als erstes überwunden werden, damit die Bullen wieder neuen Mut schöpfen können. Typischerweise erfolgt nach einem Crash aber eine erneute Annäherung an das markierte Ausverkaufstief um 9.340 Punkte. Daher könnte sich die Talfahrt schnell fortsetzen und die Bären wieder das Ruder übernehmen.

"Charttechnisch muss die zügige Rückeroberung des Bereichs um 10.185 Punkte erfolgen, da sonst mit einer erneuten Annäherung an das markierte Ausverkaufstief von letzter Woche um 9.340 Punkte zu rechnen ist", stimmen die Experten der DZ Bank zu. "Unabhängig davon, gehen wir insgesamt im zyklentechnisch negativen Umfeld von einer zweiten Abwärtswelle aus, die im weiteren Verlauf durchaus noch einmal neue Jahrestiefs bringen sollte," führen die Experten in ihrer charttechnischen Analyse aus.

Nachdem der DAX im August auf Monatssicht mit einem Minus von 9,28 Prozent den stärksten Rückgang seit 2011 verbucht hat, müssen sich Anleger auf einen volatilen Start in den September einstellen. Großen Anteil an der Stimmung an den Weltbörsen und damit auch an der kommenden Entwicklung von DAX und Co dürften aber auch die anstehenden Konjunkturdaten aus den USA haben.

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(Mit Material von dpa-AFX)

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