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09.04.2015 Michael Schröder

DAX-Check: Das Allzeithoch muss fallen

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Der deutsche Aktienmarkt startet am Donnerstag zwar freundlich. Eine klare Richtung ist beim DAX allerdings weiterhin nicht erkennbar. Für ein neues Kaufsignal muss das Allzeithoch bei 12.219 Punkten überwunden werden.

Klare Impulse von den Überseebörsen gibt es nicht: Während die Tokioter Börse zulegen konnte, zeigten sich die Aktien in Festland-China in schwächerer Verfassung. Auch das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung brachte nicht die erhofften Hinweise auf den Zeitpunkt der angekündigten Zinswende. Das Papier zeigte lediglich, dass unter den Notenbankern weiter keine Einigkeit herrscht. Einige Mitglieder waren für eine Erhöhung bereits im Juni, andere plädierten für eine spätere Anhebung. Sie verwiesen auf den gesunkenen Ölpreis und den starken Dollar-Kurs. Beides dämpfe die Inflation. Einige Mitglieder hielten eine Leitzinserhöhung sogar erst im Jahr 2016 für angemessen.

Die traditionell mit Alcoa gestartete US-Berichtssaison erwischte ebenfalls einen mäßigen Start. In Deutschland dürfte es aus Unternehmenssicht am Donnerstag relativ ruhig bleiben. Aus charttechnischer Sicht bleib der DAX vorerst noch gefangen in seiner Seitwärtsrange zwischen 11.800 und 12.219 Punkte. Doch das dürfte nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm sein.

(Mit Material von dpa-AFX)

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