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28.09.2019 Marion Schlegel

Daimler-Aktie: Noch 142 Fahrzeuge bis 2021

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Daimler

Litauens Streitkräfte erneuern ihren Fuhrpark mit Militärfahrzeugen aus Deutschland. Im Zuge eines Rüstungsgeschäfts hat die Armee des baltischen EU- und Nato-Landes vom Auto- und Nutzfahrzeugkonzern Daimler 110 Militär-Unimogs U 5000 geliefert bekommen. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Vilnius am Freitag mit. Die Fahrzeuge sollen ältere Unimog-Modelle der litauischen Truppen ersetzen.

Litauen wird nach einem 2015 unterzeichneten Vertrag für etwa 70 Millionen Euro insgesamt 340 Unimogs von Daimler beziehen. 88 davon waren bereits übergeben worden, die verbleibenden 142 Fahrzeuge sollen bis 2021 geliefert werden, hieß es in der Mitteilung.

Litauen grenzt an die russische Exklave Kaliningrad und sorgt sich angesichts der Ukrainekrise um seine Sicherheit. Der Baltenstaat rüstet seine Streitkräfte daher massiv auf. Nato-Partner Deutschland gilt dabei als ein Schlüsselpartner.

Das Umfeld für die deutschen Autobauer bleibt allerdings weiterhin schwierig. Der Ruf nach neuen Antriebsformen wie der Elektromobilität und Wasserstoffautos wird immer lauter. Die Cash Cow der letzten Jahrzehnte, der Verbrennungsmotor, wird zum Auslaufmodell.

Daimler (WKN: 710000)

Der seit Mai amtierende Daimler-Chef Ola Källenius will im November ein detailliertes Sparpaket und seine Strategie für die kommenden Jahre vorstellen. Zuletzt hatte er auch die Belegschaft auf harte Zeiten eingestimmt. "Wir müssen die Effizienz dramatisch erhöhen, müssen alles hinterfragen, über alle Kosten nachdenken", hatte Källenius jüngst der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" gesagt - ohne allerdings schon Zahlen zu nennen.

Die Aktie von Daimler hat sich seit ihrem Zwischentief Mitte August bei 40,81 Euro bis Mitte September auf 48,72 Euro erholen können. An der 200-Tage-Linie ist das Papier jedoch nach unten abgeprallt. Nun gilt es, die Unterstützung im Bereich von 45 Euro zu verteidigen. Am Freitag hat sie hierfür bereits den ersten Schritt getan.

Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Daimler.

(Mit Material von dpa-AFX)

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