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20.06.2021 Marion Schlegel

CureVac nach dem Crash: Impfstoffe der zweiten Generation im Fokus

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CUREVAC

Die Aktie der Tübinger Impfstoffhoffnung CureVac ist in der vergangenen Woche deutlich eingebrochen, nachdem die Wirksamkeitsdaten des am weitesten fortgeschrittenen Corona-Impfstoffkandidaten CVnCoV enttäuscht hatten. Zwar hoffen die Verantworlichen, dass auch dieser noch zur Zulassung geführt werden kann, ganz klar in den Vordergrund gerückt sind aber die Impfstoffe der zweiten Generation.

CUREVAC (WKN: A2P71U)

„Wir hatten auf stärkere Ergebnisse in der Zwischenanalyse gehofft, haben aber gesehen, dass es bei dieser beispiellosen Bandbreite an Varianten eine Herausforderung darstellt, eine hohe Wirksamkeit zu erzielen. Wir setzen die Studie bis zur finalen Analyse mit mindestens 80 weiteren Fällen fort. Die endgültige Wirksamkeit könnte sich noch verändern“, sagte Dr. Franz-Werner Haas, Vorstandsvorsitzender von CureVac. „Aufgrund der variantenreichen Umgebung zeigt sich darüber hinaus, dass die Entwicklung von Impfstoffen der zweiten Generation sehr wichtig ist, da immer neue Varianten auftreten.“

CureVac arbeitet über CVnCoV hinaus weiterhin an der Entwicklung von Covid-19-Impfstoffen. In Zusammenarbeit mit GlaxoSmithKline (GSK) entwickelt das Unternehmen Covid-19-Impfstoffkandidaten der zweiten Generation. Diese Kandidaten basieren auf neuen mRNA-Rückgraten und integrieren potentielle Varianten in multivalenten Impfstoffformaten sowie kombinierte Impfstoffe für einen möglichen Schutz vor verschiedenen Infektionskrankheiten in einem Impfstoff, so CureVac.

Präklinische Daten des ersten Impfstoffkandidaten CV2CoV wurden kürzlich zur Veröffentlichung in Nature Communications angenommen. CureVac und GSK werden für den Impfstoffkandidaten der zweiten Generation voraussichtlich im dritten Quartal 2021 eine klinische Studie beginnen und planen die Markteinführung vorbehaltlich der Genehmigung der Behörden für 2022.

Die Aktie von CureVac ist derzeit ein heißes Eisen. Die Aktie fiel im Zuge des jüngsten Kursrutsches unter den Stopp des AKTIONÄR und wurde verkauft. DER AKTIONÄR wird die weitere Entwicklung von CureVac aber eng verfolgen und Sie weiter am Laufenden halten.

(Mit Material von dpa-AFX)

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen und plant in zeitlich unmittelbarem Zusammenhang weitere Positionen einzugehen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: CureVac.