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Commerzbank: Schluss mit der Kohle

Commerzbank: Schluss mit der Kohle
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Fabian Strebin 14.12.2021, 07:56 Fabian Strebin

Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind Trendthemen des neuen Jahrzehnts. Dabei gibt es viele Facetten, auch für Banken sind neue Regeln in Planung, die beispielsweise Investitionen in bestimmte Wirtschaftszweige unattraktiv machen sollen. Die Aktie hat derweil den Lückenschluss gestern nicht geschafft.

Die Commerzbank gewichtet Klima- und Umweltschutz in ihren Geschäften künftig stärker. Bestandskunden, die aktuell mindestens 20 Prozent ihres Umsatzes oder ihrer Stromerzeugung mit Kohle erzielen, gibt das Geldhaus bis 2025 Zeit, einen Plan für den Kohleausstieg bis 2030 zu erarbeiten. Firmenkundenchef Michael Kotzbauer sagte am Montag: „Wir unterstützen unsere Kunden bei ihrer Transformation und wollen ihnen dafür auch die notwendige Planungssicherheit geben. Sehen wir auf Kundenseite jedoch keine konkreten Anstrengungen, das Geschäftsmodell nachhaltig auszurichten, werden wir die Geschäftsbeziehung beenden“.

Neue Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen, die aktuell mehr als 20 Prozent ihres Umsatzes oder ihrer Stromerzeugung mit Kohle erzielen, wird die Commerzbank nach eigenem Bekunden nicht aufnehmen. Das Institut werde zudem keine neuen Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen eingehen, die Ausbaupläne bei Öl und Gas verfolgen. Auch die Finanzierung von neuen Ölkraftwerken sowie Finanzierungen für Öl- und Gasförderprojekte seien "grundsätzlich ausgeschlossen".

Commerzbank (WKN: CBK100)

Festgeschrieben hat der Frankfurter MDax -Konzern dies alles in einer neuen Richtlinie für fossile Brennstoffe, die vom 1. Januar 2022 an gelten soll. "Wir unterstreichen unseren Anspruch, Finanzströme in Richtung des Pariser Klimaziels zu lenken und wir forcieren die Transformation", fasste Commerzbank-Chef Manfred Knof zusammen. Kern des Pariser Abkommens von 2015 ist die Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau.

Anleger, die eine spekulative Beimischung für ihr Depot suchen, bleiben weiter auf der Lauer und warten auf den Lückenschluss bei 6,45 bis 6,60 Euro. Das wäre ein positives Signal für den Chart. Investierte Anleger beachten den Stopp bei 5,50 Euro.

Mit Material von dpa-AFX.

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Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Commerzbank.

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