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14.04.2020 Fabian Strebin

Commerzbank: KfW zahlt für Hilfskredite

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Commerzbank

In der Wirtschaft dreht sich derzeit alles um die Hilfskredite der Bundesregierung. Bei Darlehen für Kleine und mittlere Unternehmen wurde letzte Woche nachgebessert. Die vergebenden Hausbanken werden nicht nur komplett von der Haftung freigestellt. Es gibt zusätzlich auch noch eine Entlohnung von der KfW für vergebene Kredite.

Wie bereits letzte Woche bekannt, übernimmt die staatseigene Förderbank KfW für Betriebe mit zehn bis 50 Angestellten bis zu einer halben Million Euro das Ausfallrisiko. Bei Firmen mit mehr als 50 Mitarbeitern sind es 800.000 Euro. Doch auch die Banken verdienen daran. Zumindest auf den ersten Blick.

Laut einem KfW-Rundschreiben an die Geschäftsbanken gibt es für jeden vermittelten Hilfskredit 1.000 Euro plus einer Marge von 0,2 Prozent der Kreditsumme. Beim maximalen Haftungsvolumen von 800.000 Euro wären das 2.600 Euro. Zusätzlich werden die Banken mit neun Prozent am Verwertungserlös beteiligt, falls der Kredit ausfällt. Die Abwicklung verbleibt bei den Banken.

Anders als bei bisherigen KfW-Programmen verdienen die Banken noch etwas an den Krediten. Allerdings ist das überschaubar. Wichtiger ist, dass durch die KfW vorerst größere Kreditausfälle wohl ausbleiben. Davon sollte auch die Commerzbank profitieren.

Ähnlich wie bei der Tochter Comdirect sollte der Provisionsüberschuss durch die volatilen Märke im ersten Quartal gestiegen sein. Auch wenn die Aktie heute auf der Stelle tritt, ist der Wert ein potenzieller Turnaround-Kandidat.

Commerzbank (WKN: CBK100)

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