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Commerzbank: Es bleibt in diesem Segment beim Alten

Commerzbank: Es bleibt in diesem Segment beim Alten
Foto: Meinzahn/iStockphoto
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28.06.2023, 11:41 ‧ Carsten Kaletta

Die Commerzbank-Aktie hat sich von dem jüngsten Rücksetzer wieder erholen können. Immerhin hat der im DAX gelistete Banken-Titel seit dem Verlaufstief vom Montag bei 9,26 Euro rund fünf Prozent (bisher) gutgemacht. Derweil setzt die zweitgrößte deutsche Privatbank in einem wichtigen Geschäftsfeld auf Kontinuität. 

Die Commerzbank gibt vorerst – genauso wie auch die Deutsche Bank sowie die HVB – weiter Girocards mit Maestro-Funktion für Auslandszahlungen aus, wie das Handelsblatt jüngst berichtete. Die Sparkassen werden hingegen ab Juli die Girocard, oft mit ihrem alten Namen „EC-Karte“ bezeichnet, nicht mehr mit Maestro, sondern mit der Zusatzfunktion Mastercard oder Visa ausstatten. 

Auf Anfrage der Wirtschaftszeitung (Handelsblatt) erklärte die Commerzbank, dass Kunden, die eine Ersatzkarte wünschen, „derzeit weiter eine entsprechende funktionalisierte Karte erhalten. Wie lange die Privatbank an der Maestro-Funktion festhalten wird, wurde indes nicht gesagt. 

Hintergrund: Der US-Zahlungskonzern Mastercard hatte im Herbst 2021 angekündigt, dass neue Bankkarten nur noch bis Ende Juni 2023 mit der Maestro-Funktion ausgegeben werden dürfen. Die Maestro-Funktion auf der Girocard sorgt dafür, dass Bankkunden auch im Ausland an der Ladenkasse bezahlen können. Die Laufzeit der Girocards beträgt in der Regel vier Jahre. Als Alternative bietet Mastercard eine Funktion, die sich ebenfalls Mastercard nennt. Sie ermöglicht sowohl das Bezahlen im Ausland als auch Onlinezahlungen - ähnlich wie mit einer Kreditkarte. Die Zahlungen werden aber direkt vom Konto abgebucht. Insgesamt haben die deutschen Banken rund 100 Millionen Girocards ausgegeben. 

Die Commerzbank-Aktie pendelt zur Wochenmitte um ihren Vortagesschluss bei 9,78 Euro. Auf dem Weg nach oben gilt es nun, die psychologisch wichtige 10-Euro-Marke zurückzuerobern – ein Sprung über das Verlaufshoch vom 21. Juni bei 10,43 würde gar neues Aufwärtspotenzial freisetzen. Nach unten ist der DAX-Wert bei 9,26 Euro, wo aktuell der GD200 verläuft, solide abgesichert. 

Commerzbank (WKN: CBK100)

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Hinweis auf Interessenkonflikte

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Commerzbank.

Aktien der Commerzbank befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.

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