7 Geheimtipps mit Highflyer-Potenzial!
Foto: Commerzbank
25.02.2021 Fabian Strebin

Commerzbank: Das ging schneller als gedacht

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Commerzbank

Der Gesamtmarkt tritt auf der Stelle, aber Bankaktien drehen auf. Wie kann das sein? Die Anleiherenditen in den USA steigen seit Wochen. Gestern wurde bei den 10-jährigen Staatsanleihen mit einer Rendite von 1,4 Prozent der höchste Wert seit Ende März 2020 erreicht. Auch die Aktie der Commerzbank gehört heute zu den Gewinnern und hat ein neues Chartsignal ausgelöst.

Unternehmensspezifische Meldungen zur Commerzbank gibt es heute nicht. Allerdings wachsen trotz zunehmender Mutationen der Corona-Viren in Deutschland auch die Hoffnungen auf Lockerungen im Handel. In mehreren Bundesländern dürfen ab Montag Gärtnereien und Blumenläden sowie Frisöre öffnen. Die Aktie der Commerzbank reagiert als konjunktursensibler Wert sehr sensitiv auf solche Entwicklungen. Neben der Sanierung ist der Fortgang der Wirtschaft in Deutschland wohl der wichtigste Indikator.

Commerzbank (WKN: CBK100)

Die Notierung hat den Widerstand bei 5,55 Euro heute schneller als gedacht überwunden. Die nächste Hürde lauert um 5,80 Euro. Aktionäre bleiben dabei, alle anderen warten, ob der Ausbruch Bestand hat und der Wert über dem Kaufsignal bei 5,55 Euro aus der Woche geht.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Commerzbank.

Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß § 85 WpHG: Aktien von Commerzbank befinden sich im Aktionär-Depot von DER AKTIONÄR.

Buchtipp: Die Geschichten des Geldes

Spekulationsblase am Neuen Markt, Bankenkrise 2008 und griechische Schuldenkrise – lauter Themen, die die Finanzmärkte bewegten und bewegen. Doch wer einen Schritt zurücktritt und das große Bild sieht, bemerkt: So neu ist das alles gar nicht! Die Geschichte gibt wertvolle Hinweise zum Verständnis der Gegenwart. Dass sich Geschichte wiederholt, zeigen die beiden Autoren anhand vieler Geschichten des Geldes. Infl ation, Deflation, Abwertung, irrationalen Überschwang, Bankenpleiten und -rettungen gab es immer schon: im Spanien des 16. Jahrhunderts, im Großbritannien des 17. Jahrhunderts, im Frankreich des 18. Jahrhunderts und in den USA des 19. Jahrhunderts. Lehr- und anekdotenreich vermitteln die Autoren gewissermaßen nebenbei ein tiefes Verständnis für die Ursprünge des Finanzsystems – und damit auch für seine aktuellen Kapriolen. So zeigt sich: Der Weg von der Kaurischnecke zur Kreditklemme ist nicht weit.

Autoren: Vaupel, Michael Kaul, Vivek
Seitenanzahl: 240
Erscheinungstermin: 15.04.2016
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-327-0