Kommt jetzt der Crash? Im Zweifel: Kaufen
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23.02.2021 Andreas Deutsch

Blutbad an der Börse – Cannabis, Tech und Wasserstoff brechen ein - Tesla -7 Prozent

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Tesla

Am Dienstag müssen die Anleger erfahren, dass die Börse auf Dauer keine Einbahnstraße ist, obwohl es längere Zeit den Anschein hatte. Der Nasdaq 100 büßte im frühen Handel über zwei Prozent ein und rutschte unter die Marke von 13.000 Punkten. Vor allem den ehemaligen Anlegerlieblingen geht es so richtig an den Kragen.

Die Aktie von Tesla verliert am Dienstag acht Prozent und liegt damit seit Jahresbeginn wieder im Minus. Schwergewichte aus der Technologiewelt wie Apple, die Google-Holding Alphabet und der Chip-Hersteller Advanced Micro Devices verlieren zwischen 1,7 und 3,4 Prozent.

Deutlich heftiger erwischt es die Cannabis-Branche. Canopy Growth büßt acht Prozent ein, Tilray sogar zehn Prozent.

Ebenfalls auf der Verkaufsliste: Coronaprofiteure. Shopify etwa verliert acht Prozent, HelloFresh fünf Prozent und Zalando vier Prozent. Die lange Zeit siedend heiße Wasserstoffbranche setzt ihre rasante Talfahrt fort: ITM Power verliert acht Prozent und Nel sieben Prozent.

Auch den Bitcoin erwischt es übel. Die Kryptowährung verliert über zehn Prozent und rutscht unter 50.000 Dollar. US-Finanzministerin Janet Yellen hatte sich am Montag kritisch zum Bitcoin geäußert. Die Digitalwährung sei eine "extrem ineffiziente Art und Weise, um Transaktionen durchzuführen". Zudem warnte sie vor einer Verwendung zu illegalen Zwecken und dem hohen Stromverbrauch des Bitcoin-Netzwerks sowie vor den Verlustrisiken für Privatanleger.

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

Die Kurse waren in den vergangenen Monaten stark, hier und da definitiv zu stark gestiegen. Eine Korrektur war überfällig. Das ändert aber gar nichts am positiven Gesamtbild für Aktien: Angesichts von null Zinsen gibt es keine Investmentalternative. Das wird immer mehr Menschen klar. Für viele Investoren, die bislang kaum in Aktien investiert hatten, ist der Kurseinbruch eine willkommene Kaufgelegenheit.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

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