Japan-Aktien sind im Trend: Die große Depot-2030-Firma Kawasaki explodiert und sorgt für einen neuen Rekord. Der Motorrad- und Roboterhersteller überrascht mit Robotern, Defense-Tech und Drohnen.
Wer Großes will, muss zuerst das Kleine tun, lautet ein japanisches Sprichwort. Die neue, konservative Regierung hat die Steuern gesenkt und setzt auf Solar und moderne Kernkraft, was zu halb so hohen Strompreisen wie bei uns führt. Zudem kommt das 135-Milliaden-Euro-Konjunkturpaket an: Das erste Mal seit 20 Jahren steigen daher Gewinne, Preise und Lohnabschlüsse über fünf Prozent. Die Staatsquote liegt bei unter 40 Prozent, bei uns über 50 Prozent („Sozialismus“ laut Kohl). Die Überalterung der Gesellschaft löst Japan nicht per Massenzuwanderung, sondern mit Pflegerobotern, welche Kawasaki baut. Der Motorradpionier zündet in diesen Tagen ein wahres Innovations- und Newsfeuerwerk – weswegen Analysten bis 2027 ein 50-prozentiges Gewinnplus prognostizieren.
(Dieser Artikel ist im Dezember im AKTIONÄR Hot Stock Report erschienen und aktualisiert)
Chance Pflegeroboter
Fantastischer Februar-Start für unsere große Depot-2030-Position Kawasaki – das Papier gewinnt über 15 Prozent. Die Japaner steigerten den Umsatz nach neun Monaten um 15 Prozent und den Gewinn um 52 Prozent. Überraschung ist ein 5 zu 1 Akten-Split. Zudem setzt die japanische Regierung um Takaichi auf Steuersenkungen und eine umfassende KI-Robotikstrategie. Kawasaki ist darauf ideal vorbereitet und schreibt in seiner neuen IR-Präsentation (siehe Bild): „Wir arbeiten mit vielen Unternehmen zusammen, die über fortschrittliche Technologien verfügen, um die Markteinführung von Robotern der nächsten Generation zu beschleunigen – darunter (neben Humanoiden und dem Roboterpferd Corleo) auch soziale Roboter.“
Roboter mit vier Beinen!
Was mich besonders freut: Ende 2025 gaben die Japaner bekannt, die mutige Studie Corleo zur Chefsache zu machen. Das „Elektropferd“, eine Mischung aus Motorrad und humanoidem Roboter, soll bereits 2030 auf der Expo in Saudi-Arabien Besucher durch die Hallen tragen und dann ab 2035 für die ganze Welt zu kaufen sein. Dafür wird extra ein Riding-Simulator entwickelt, damit Corleo sanft und sicher durch Berge und Wüsten galoppiert. Smarte Sensoren erkennen Regen, Schnee und Wildtiere – ich gehe davon aus, dass daran auch das Militär Interesse hat. Zum Vergleich: Das Corleo-Projekt gibt es bei einem Gesamtbörsenwert von elf Milliarden Euro (Stand HSR 45/2025) quasi geschenkt, während Humanoid-Start-up und BMW-Partner Figure AI 35 Milliarden Euro wert ist. Als Hubschrauberhersteller hat Kawasaki zudem Motoren-Know-how, das nun mehr und mehr in unbemannten Drohnen Einsatz findet – wie beim griechischen Start-up Dronamics, das Pakete ohne Pilot ausliefert. Jüngst hat unsere Depot-2030-Firma zudem weitere kleine Roboter vorgestellt und bleibt stark bei großen Roboterarmen (die ich auf der Automatica bewundern durfte). Auch der E-Motoren-Trend bei Jetski hilft Kawasaki. Zündet nur ein Teil der neuen Innovationen, kann uns die Aktie 2026 noch viel Freude machen. Bereits in den letzten Wochen hat Kawasaki die Aktien von Tesla und Nvidia klar geschlagen.
Kawasaki überrascht auch mich immer wieder neu: Die Japaner bauen für JSE das weltweit größte Schiff für verflüssigten Wasserstoff. Bereits ab 2030 soll damit das Be- und Entladen unter Hochsee- und realen Betriebsbedingungen möglich sein. Zudem beflügeln Wirtschaftsreformen und Defense-Perspektiven.
„Neue Kawasaki“ in den Startlöchern
Kawasaki ist nun seit Kauf am 24. Oktober 2025 im Depot 2030 über 50 Prozent ins Plus gelaufen. Mit diesem Rückenwind kaufen wir eine ähnlich günstige und völlig unterschätzte Aktie in wenigen Stunden neu ins Depot 2030, das gerade mit Plus 212 Prozent dank Highflyer wie Bloom Energy, Aixtron und Kawasaki ein neues Hoch erreicht. Einfach hier für alle Transaktionen und Details im Depot 2030 und TFA-Depot freischalten.
Heute, 15:52