05.06.2019 Nicola Hahn

Bitcoin 1 Million Dollar bis Ende 2020: McAfee hält an Wette fest

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Er ist einer der größten Befürwörter von Kryptowährungen. Für manche ist er eine Legende im Bereich der Kryptos, für andere einfach nur ein Verrückter. Die Rede ist von John McAfee, dem Gründer des gleichnamigen Antivirenprogramms. Erneut bestätigte der ehemalige US-Präsidentschaftskandidat seine Prognose des Bitcoins von einer Millionen Dollar bis zum 31.12.2020.

John McAfee liebt es zu polarisieren. Zweifelsohne zählt er zu den schillerndsten und exzentrischsten Persönlichkeiten in der Krypto-Community. Bereits im  Juli 2017 prognostizierte er den Bitcoin-Preis bei 500.000 Dollar bis 2020. Dies korrigierte er daraufhin auf eine Million, da er in seinen Modellen nicht damit gerechnet hatte, dass der Kurs sich bis Ende 2017 derart positiv entwickeln würde. Während dies schon sehr utopisch klingen mag, wird McAfee nicht müde zu betonen, dass es sich hierbei um ein extrem konservatives Kursziel handelt.

Doch diese Prognose erscheint fast noch harmlos im Vergleich zu anderen, die derzeit am Markt kursieren. Erst kürzlich hatte Aaron Koenig 25 Milliarden Dollar ins Spiel geworfen.

Vor wenigen Tagen ging er nun erneut auf seine Wette ein. Darin erwähnte er, dass er nicht der einzige sei, der den Preis bei einer Million Dollar Ende 2020 sieht. Er verwies auf einen Zeitreisendenden, der mit seinen Prognosen seit 2010 richtig lag. Dabei handelt es sich um den selbst ernannten Zeitreisenden Luka Magnotta, der in der Krypto-Community hohe Popularität genießt. Dieser behauptet selbst, aus dem Jahr 2025 zu kommen.

Quelle: Twitter John McAfee

John McAfee’s Fachkenntnisse im IT-Bereich sind unbestritten. Nichtsdestotrotz sollten Anleger derartige Kursziele kritisch betrachten. Es ist kein Geheimnis, dass McAfee teilweise sechsstellige Geldbeträge für Tweets erhält. Beim Bitcoin handelt es sich nach wie vor um eine sehr volatile Anlageklasse. Anleger sollten stets im Hinterkopf behalten, dass der Kurs auch in jüngster Vergangenheit schon oft 50 Prozent und mehr gefallen ist.  

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nicola Hahn hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.