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17.06.2019 Michel Doepke

Bayer: Deal in Sicht? Doch die Aktie droht wegzubrechen

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Bayer

Wieder einmal gibt es Gerüchte zur Bayer-Sparte Animal Health. Laut einem Bloomberg-Bericht soll Fosun International eine Übernahme erwägen. Demnach habe Fosun Gespräche mit potenziellen Beratern geführt und denke darüber nach, sich mit Finanzinvestoren zusammenzuschließen, um ein entsprechendes Angebot abzugeben. Bloomberg bezieht sich dabei auf mehrere Personen, die mit der Sache vertraut sind.

Verkauf wahrscheinlich

Bereits im März hatte Bloomberg berichtet, dass Bayer einen Verkauf der Tiergesundheit in die Wege leite. Demnach könnten KKR, CVC, Advent, Blackstone , EQT und Permira Interesse an der Tiergesundheit von Bayer bekunden, aber auch Branchen-Kollegen, hieß es damals.

Auch die Financial Times hat bereits von potenziellen Bietern berichtet.

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Quelle: Bayer

Frisches Geld in Sicht

Mit dem Verkauf könnte Bayer die Bilanz wieder etwas aufpolieren. Durch die Übernahme von Monsanto ist die Nettofinanzverschuldung massiv angestiegen. Zudem kündigten die Leverkusener an, in zusätzliche Methoden zur Unkrautbekämpfung zu investieren.

Am umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat hingegen will der DAX-Konzern festhalten. Die finanziellen Risiken, die aus den Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten hervorgehen, belasten weiter den Aktienkurs. Die Bayer-Aktie droht auf ein neues Tief abzurutschen.

Im Tagesverlauf haben sich die DAX-Titel bereits dem Xetra-Mehrjahrestief bei 52,02 Euro mit 52,21 Euro ganz nah angenähert. Fällt diese Marke, droht die Aktie in Richtung 50,00 Euro wegzubrechen.

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Ein lukrativer Deal für die Sparte Animal Health könnte den Papieren von Bayer kurzfristig positive Impulse einhauchen. Für eine klare charttechnische Trendwende dürfte dies jedoch nicht ausreichen. Anleger sollten vorerst weiter Long-Positionen meiden.

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