Das ist Ihre Erfolgsstrategie für schwache Börsen
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07.02.2019 Marion Schlegel

Bayer-Aktie: Darauf sollten Sie in den kommenden Wochen unbedingt achten!

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Am 25. Februar wird es bei Bayer spannend. Dann startet das nächste Glyphosat-Verfahren in den USA (DER AKTIONÄR berichtete: „Bayer: Es geht in die nächste heiße Phase“). Es geht in dem Fall um Ed Hardeman, der an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist. Verantwortlich dafür sei Glyphosat. Die Klage ist für Bayer von enormer Bedeutung, denn es handelt sich um einen "Leithammel-Fall". Heißt: Die Klage von Ed Hardeman ist richtungsweisend für weitere Fälle im Zusammenhang mit Glyphosat.

In einem Interview mit der Wirtschaftswoche zeigt sich der Bayer-Vorstandschef Werner Baumann aber zuversichtlich. Auf die Frage des Magazins, ob Bayer, nachdem man den ersten Prozess deutlich verloren habe und zu 78 Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt wurde, nun besser vorbereitet sei, antwortete Baumann: „Das erstinstanzliche Verfahren lief unter der Führung von Monsanto. Wir konnten keinen Einfluss nehmen, weil wir damals noch nicht alle Auflagen der Wettbewerbsbehörden im Zusammenhang mit der Übernahme von Monsanto erfüllt hatten. Das war erst Mitte August der Fall, da war das erste Urteil im Glyphosat-Prozess schon gesprochen. Wir werden im nächsten Verfahren einen starken Fokus auf wissenschaftliche Daten legen können, die die Sicherheit von Glyphosat bestätigen. Zudem haben die Klägeranwälte stark auf Emotionen gesetzt, darauf sind wir diesmal besser vorbereitet.“ Außerdem habe man wegen des Pharmageschäfts eine umfänglichere Erfahrung mit Haftungsprozessen in den USA.

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Spannend wird es im Februar bei Bayer aber nicht nur deswegen, auch die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr 2018 werden veröffentlicht, genauso wie der Dividendenvorschlag. Am 27. Februar wird Bayer die Jahreszahlen präsentieren. DER AKTIONÄR war in der Vergangenheit mit seiner kritischen Haltung zur Bayer-Aktie goldrichtig gelegen. Mittlerweile ist allerdings vieles im Kurs eingepreist. Zudem könnte es zu einer Aufspaltung des Konzerns kommen, was neue Fantasie bringt. Die nächste wichtige charttechnische Hürde, die es zu überwinden gilt, ist das November-Zwischenhoch 2018 bei 71,92 Euro.

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