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08.09.2020 Thorsten Küfner

BASF: Das Schlimmste überstanden?

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BASF

Die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie rechnet nach deutlichen Rückgängen im zweiten Quartal mit einem schwächeren Gesamtjahr. Die Erlöse sollen 2020 im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 186,4 Milliarden Euro zurückgehen, teilte der Verband am Dienstag in Frankfurt mit. Für die Produktion rechnet der VCI mit einem Rückgang von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Mai hatte der VCI seine Prognosen für das laufende Jahr zurückgenommen, nach dem die Branche mit rund 464 000 Beschäftigten hierzulande noch eine Stagnation bei Produktion und Umsatz erwartet hatte. 

"Unsere Unternehmen kamen trotz dieses Einbruchs deutlich besser durch die weltweite Krise als andere Branchen", sagte VCI-Präsident Christian Kullmann. Die Produktion in der chemisch-pharmazeutischen Industrie ging im zweiten Quartal zum Vorjahr um 5,8 Prozent zurück. Ohne Pharma lag die Produktion um 8,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Umsatz von Deutschlands drittgrößtem Industriezweig schrumpfte um 11,5 Prozent auf 96 Milliarden Euro.

Talsohle bereits durchschritten

Die Branche geht davon aus, dass die Talsohle der Rezession bereits durchschritten ist. "Wir sehen erste Anzeichen einer Erholung", sagte Kullmann. Wenn ein erneuter Shutdown verhindert werden könne, dürfte sich die Nachfrage nach Chemikalien und Pharmazeutika im zweiten Halbjahr stabilisieren. Allerdings rechnet der Verband, dass die Branche frühesten Ende 2021 das Vorkrisenniveau wieder erreichen wird.

BASF (WKN: BASF11)

Die Äußerungen des VCI sind letztlich keine Überraschung mehr. Das Marktumfeld für BASF bleibt in einigen Bereichen nach wie vor schwierig. Dennoch hellen sich die Perspektiven zumindest allmählich wieder etwas auf. Daher können langfristig orientierte Anleger bei der Dividendenperle (aktuelle Rendite: 6,1 Prozent) an Bord bleiben. Das Investment sollte aber weiterhin mit einem Stopp bei 42,00 Euro abgesichert werden. 

Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: BASF.

(Mit Material von dpa-AFX)