Sieben neue Highflyer: Nach Apple, Tesla & Co
28.01.2020 Markus Bußler

Barrick Gold: 286 Millionen Dollar - einfach einmal nebenbei

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Barrick Gold

Auch wenn der Goldpreis aktuell abtaucht. Der weltweit zweitgrößte Goldproduzent Barrick Gold kann mit guten Nachrichten auf sich aufmerksam machen. Die Einigung mit der Regierung von Tansania führt dazu, dass Barrick Gold das Erz aus Tansania endlich exportieren und verkaufen kann. Das Erz hat einen Wert von rund 286 Millionen Dollar. Und ein Teil des Geldes soll gleich dafür verwendet werden, die 300 Millionen Dollar an die Regierung von Tansania zu begleichen.

Gute Nachrichten kommen zudem aus dem Kongo, genauer gesagt von der Kibali-Mine, die sich Barrick Gold im Zug der Übernahme von Randgold Resources einverleibt hat. Die Prognose: Kibali sollte 2019 750.000 Unzen Gold produzieren. Tatsächlich übertraf die Mine aber diese Produktion deutlich. Mark Bristow gab heute bekannt, dass Kibali 814.027 Unzen Gold produziert hat. Kibali ist in Bristows Augen auch ein Vorzeigemodell. Die Mine ist in weiten Teilen automatisiert, zudem werden vor allem einheimischen Arbeiter auf dem Projekt eingesetzt. Zudem besitzt Kibali ein eigenes Trainingszentrum, auf dem auch Arbeiter von den Minen in Tansania geschult werden. „Kibali ist nicht nur auf Kurs, das zehnjährige Produktionsziel zu erreichen, sondern es sogar deutlich zu übertreffen“, sagt Bristow.

Barrick Gold (WKN: 870450)

Die Barrick-Aktie leidet zwar aktuell etwas unter dem schwächeren Goldpreis, schlägt sich aber insgesamt wacker. Vieles deutet daraufhin, dass das Papier im November im Bereich von 21,50 Kanadischen Dollar ein zyklisches Tief eingezogen hat. Von hieraus startete die erste Aufwärtsbewegung, die aktuell etwas korrigiert wurde. Doch die Aktie ist übergeordnet wieder auf Kurs, das Hoch aus dem Spätsommer 2019 bei über 26 Kanadischen Dollar wieder anzulaufen. Zwar hinkt die Barrick-Aktie zuletzt etwas der Entwicklung von Newmont Goldcorp hinterher. Doch der weltgrößte Goldproduzent hatte auch einen Bewertungsrückstand, den es aufzuholen galt. Mittelfristig sollten sich beide Aktien gut entwickeln.