29.05.2019 Marion Schlegel

Aurora Cannabis: Das nächste Puzzlestück

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Aurora Cannabis
Trendthema

Wie EnWave meldet, hat Aurora Cannabis seine Option ausgeübt, die sich Aurora im April dieses Jahres gesichert hat. Beide Unternehmen haben einen exklusiven Lizenzvertrag mit Unterlizenzierungsrechten für die Nutzung von EnWaves proprietärer Radiant Energy Vacuum ("REV") Entwässerungstechnologie zur Trocknung von Cannabis in Südamerika unterzeichnet. Aurora wird die exklusive Master-Lizenz für das Trocknen von Cannabis mit REV im südamerikanischen Lizenzgebiet besitzen und mit EnWave zusammenarbeiten, um zusätzliche Unterlizenzierungsmöglichkeiten zu verfolgen. Aurora erhält einen nicht offengelegten Anteil an Lizenzgebühren, die sich aus jedem Cannabisprodukt ergeben, das mit der REV-Technologie von Unterlizenznehmern im südamerikanischen Lizenzgebiet getrocknet wurde. Dies ist die dritte derartige Vereinbarung, die von Aurora und EnWave unterzeichnet wurde. Ähnliche Lizenzvereinbarungen bestehen zwischen den beiden Unternehmen bereits in der Europäischen Union, mit Ausnahme von Portugal, und in Kanada.

Die patentierte REV-Technologie von EnWave ist eine schnelle, temperaturarme, kontinuierliche Trocknungsmethode, die das optimale Terpenprofil, den Geschmack und andere Produkteigenschaften während des Trocknungsprozesses beibehält. Die Vakuum-Mikrowellen-Technologie des Unternehmens ermöglicht eine gleichmäßige Trocknung mit flexiblem Feuchtigkeitsgehalt, die bei der Gefriertrocknung oder Lufttrocknung nicht möglich ist.

Aurora Cannabis in Kanadische Dollar

DER AKTIONÄR zählt die Aktie von Aurora Cannabis weiter zu den Favoriten im Sektor. Das Unternehmen hat eine Vielzahl von Übernahmen sowie Partnerschaftsdeals geschlossen, die es in Zukunft überproportional von der Entwicklung des Cannabis-Markts profitieren lassen dürften. Anleger sollten jedoch einen volatilen Kursverlauf einkalkulieren. Eine wichtige Unterstützung stellt die 200-Tage-Linie dar, die derzeit bei rund zehn Kanadischen Dollar verläuft. Der Sprung über den seit März ausgebildeten kurzfristigen Abwärtstrend würd ein neues positives Signal für die Aktie bedeuten.

(Mit Material von dpa-AFX)