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07.04.2021 Emil Jusifov

Apple: Kundenservice auf höchstem Level

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Apple

Apple öffnet sein Ortungsnetzwerk "Wo ist?", mit dem bislang nur konzerneigene Produkte lokalisiert werden konnten, für externe Hersteller. Das teilte der Konzern am Mittwoch in Cupertino mit. Zu den ersten Drittanbieter-Geräten, die mit Hilfe des Apple-Dienstes geortet werden können, gehören unter anderem bestimmte Fahrräder eines niederländischen Herstellers.

Der Dienst "Wo ist?" war 2010 als "Find my iPhone" eingeführt worden, um verloren gegangene oder gestohlene Geräte zu orten. Später wurde der Dienst um eine Ortungsfunktion für Freunde ("Find my Friends") erweitert. Seit der Betriebssystemversion iOS 13 wurden die beiden Dienste zu "Find my" ("Wo ist?") zusammengeführt. Mit dem Service können inzwischen Macintosh-Computer, iPads, die Apple Watch sowie die AirPods-Kopfhörer auf einer digitalen Karte lokalisiert werden.

"Seit mehr als einem Jahrzehnt verlassen sich unsere Kundeninnen und Kunden auf "Wo ist?", um ihre vermissten oder gestohlenen Apple Geräte zu lokalisieren und das mit einem Höchstmaß an Schutz der Privatsphäre", sagte Bob Borchers, Vice President Worldwide Product Marketing von Apple. Zu den neuen Geräten, die nun auch aufgespürt werden können, gehören die Schlüsselanhänger Chipolo One. Ob Apple damit auf den seit langer Zeit erwarteten Einstieg in dieses Segment mit "Apple Tile" verzichtet, blieb am Mittwoch noch unklar.

Beobachter sehen in der Erweiterung des Dienstes auch einen geschickten Schachzug von Apple, um dem Vorwurf einer Abschottung der eigenen Produkte gegen konkurrierende Produkte entgegenzutreten.

Apple (WKN: 865985)

Mit dem Ausbau des Dienstes "Wo ist?" untermauert Apple seinen Anspruch, das servicefreundlichste Unternehmen der Welt zu sein. Zeitgleich betreibt der Konzern Image-Pflege, indem er diesen Dienst auch für andere Unternehmen öffnet. Die Service-Sparte gehört mittlerweile zu den wichtigsten Wachstumstreibern des iPhone-Riesen. Apple bleibt ein Basisinvestment.

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis auf Interessenkonflikt:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Apple.

Der Autor Emil Jusifov ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Apple.

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