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07.01.2022 Marion Schlegel

Apple-Konkurrent Samsung: Stark, aber nicht stark genug

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Samsung

Die hohe Nachfrage nach Chips für Rechenzentren hat dem Elektronik-Riesen Samsung im Schlussquartal 2021 kräftige Zuwächse beschert. In seinem Ergebnisausblick für das Quartal geht der Weltmarktführer bei Speicherchips, Smartphones und Fernsehern von einem Anstieg des operativen Gewinns um 52,5 Prozent im Jahresvergleich sowie einem vierteljährlichen Umsatz in Rekordhöhe aus. Der Gewinn aus den Kerngeschäften werde voraussichtlich 13,8 Billionen Won (etwa 10,2 Milliarden Euro) betragen, teilte das südkoreanische Unternehmen am Freitag mit.

Samsung (WKN: 881823)

Beim Umsatz erwartet Samsung einen Anstieg um 23,5 Prozent auf 76 Billionen Won (55,9 Milliarden Euro). Schon der Erlös von 74 Billionen Won in den Monaten Juli bis September bedeutete für das Unternehmen einen Quartalsrekord. Genaue Geschäftszahlen legt Samsung traditionell erst zu einem späteren Zeitpunkt vor.

Vor allem das Halbleitergeschäft legte zuletzt aufgrund der starken Nachfrage nach Datenzentren deutlich zu. Auch profitierte Samsung laut Marktbeobachtern davon, dass der Rückgang der durchschnittlichen Verkaufspreise für DRAM-Speicherchips und NAND-Flashspeicher geringer ausfiel als erwartet. Flash-Chips werden vor allem in Massenspeichern wie USB-Sticks und Kamera-Speicherkarten verwendet. Die Gewinnschätzung von Samsung lag dennoch unter den Erwartungen des Marktes.

Bei den Schätzungen für das vierte Quartal werde auch ein einmaliger Spezialbonus für alle Beschäftigten einberechnet, hieß es. Insgesamt beschäftigt Samsung Electronics nach eigenen Angaben weltweit fast 268.000 Menschen (Stand Dezember 2020).

DER AKTIONÄR favorisiert im Sektor weiter die Aktie von Apple. Nach der starken Entwicklung zuletzt korrigiert das Papier derzeit. DER AKTIONÄR erwartet aber, dass die Korrektur bald wieder abgeschlossen sein dürfte. Anleger lassen die Gewinne laufen. Apple wird seine Zahlen am 27. Januar vorlegen.

Apple (WKN: 865985)

(Mit Material von dpa-AFX)

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Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple

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