02.05.2020 Emil Jusifov

Apple: Diese Zahl ist der Hammer!

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Apple

Apple legte am vergangenen Donnerstag seine Geschäftszahlen zum abgelaufenen Quartal vor und überzeugte auf ganzer Linie. Lediglich der fehlende Ausblick verunsicherte einige Anleger. Doch eine Kennzahl wurde im Rahmen der Q2-Berichterstattung viel zu wenig beleuchtet. Zu Unrecht wie DER AKTIONÄR findet.

Wie aus dem Quartalsbericht von Apple zu entnehmen ist, verfügt der Smartphone-Gigant über 192,8 Milliarden Dollar von Cash-ähnlichen Positionen auf der hohen Kante. Das liegt vor allem daran, dass Apples Cashbestand laufend durch neue riesige Mittelzuflüsse aufgefüllt wird (alleine im Q2 43,05 Milliarden Dollar) .

Cashbestand von Apple
Quelle: Apple

Angesichts dieser gewaltigen Cashpositionen und Mittelzuflüsse überrascht es wenig, dass Apple am Donnerstag sein Aktienrückkaufprogramm um weitere 50 Milliarden Dollar ausgeweitet und die Dividende um 5 Cent angehoben hatte.

Apple (WKN: 865985)

Nach den Quartalszahlen wurde vor allem eines klar: Apple ist und bleibt eine Cashmaschine, welche auch in Zeiten schlimmster wirtschaftlicher Verwerfungen, in der Lage ist zu wachsen und seine Investoren zufriedenzustellen. Hervorzuheben ist insbesondere das starke Service-Geschäft, welches im letzten Quartal um ganze 17 Prozent zulegen konnte. Nicht umsonst hält die Investmentlegende Warren Buffett, Apple für das beste Unternehmen, das er kennt. Für den AKTIONÄR bleibt der Smartphone-Gigant ein absolutes Basisinvestment.

Wer etwas breiter in Big Tech investieren will, kann einen Blick auf den GAFAM-Index werfen. Der vom AKTIONÄR aufgelegte Index beinhaltet die fünf größten US-amerikanischen IT-Unternehmen: Alphabet (Google), Apple, Facebook, Amazon und Microsoft. Die Aktien werden jährlich gleichgewichtet, um Klumpenrisiken zu vermeiden. Dividenden werden bei der Indexberechnung allerdings nicht berücksichtigt. Der GAFAM Index hat seit der Auflegung rund 117 Prozent zugelegt.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte:


Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Apple.

Der Autor Emil Jusifov hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Apple.

Hinweis auf potenzielle Interessenkonflikte gemäß §34b WpHG: Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. Die Börsenmedien AG hat mit Morgan Stanley als Emittent des Finanzinstruments eine Lizenzvereinbarung geschlossen, wonach die Börsenmedien AG Morgan Stanley eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die Börsenmedien AG erhält insoweit von Morgan Stanley Vergütungen.

Buchtipp: Tim Cook

2011 stirbt Steve Jobs. Alle sind sich einig, dass Apple ohne ihn dem Untergang geweiht ist. Jobs’ Nachfolger Tim Cook halten viele für die falsche Wahl – zu wenig innovativ, zu wenig schillernd. Doch Cook beweist: Er ist der rechte Mann zur rechten Zeit. Unter seiner Leitung wird das iPhone das erfolgreichste Produkt aller Zeiten, das Dienstleistungs­geschäft wächst rasant und Apple steigt zum ersten Billionen-Dollar-Unternehmen der Welt auf. Leander Kahney legt nun die erste Biografie überhaupt zu Tim Cook vor. Wer ist der Mann, den viele für einen Langweiler halten, wirklich? Wie hat er Apple verändert und wo will er noch hin? Welchen Herausforderungen wird er sich in Zukunft stellen müssen? Und wird es ihm gelingen, Apple weiterhin an der Spitze zu halten?

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