AMD liefert operativ ab, aber die Aktie fällt. Grund: die Marge und die Dynamik des KI-Geschäfts konnten nicht stark genug überraschen.
Die Zahlen von AMD für das Quartal waren auf den ersten Blick gut: Umsatz: 11,5 Milliarden Dollar – rund 50 Prozent mehr als im Vorjahr und über dem Analystenkonsens von etwa 11,3 Milliarden Dollar. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 1,66 Dollar – ebenfalls über den Erwartungen der Wall Street in Höhe von 1,61 Dollar.
Der Ausblick für das dritte Quartal lag bei 13,0 Milliarden Dollar Umsatz. Damit lag man über dem Konsens von rund 12,5 Milliarden Dollar.
Warum fällt die Aktie trotzdem?
Der Markt wollte offenbar nicht nur einen Beat, sondern einen echten „Ausbruch“ nach oben sehen. Allen voran was die Bruttomarge betrifft: Mit rund 54 % blieb AMD unter den Erwartungen von ungefähr 56 %. Das ist besonders wichtig, weil der KI-Chip-Ausbau zunächst margenschwächer sein kann.
Die Erwartungen im Vorfeld der Zahlen waren hoch. Die Zahlen lagen leicht über den Erwartungen, der Q3-Ausblick war gut, aber nicht spektakulär genug. Trotz des Rücksetzers bleiben Anleger an Bord und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen.
Heute, 22:13
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