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17.04.2019 Andreas Deutsch

Amazon: Jetzt greift Bezos auch noch das 60.000-Prozent-Monster an

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Amazon

Überall, wo Amazon auftaucht, müssen sich etablierte Unternehmen Sorgen machen. Nun hat Amazon-CEO Jeff Bezos den nächsten lukrativen Milliardenmarkt entdeckt. Die Aktie des bisherigen Platzhirsches zählt zu den besten Werten aller Zeiten. Doch die Amazon-Attacke dürfte dieser Firma mächtig zusetzen.

Amazon ist in den Markt für Energy Drinks eingestiegen. Der E-Commerce-Gigant hat seit Kurzem zwei Energy Drinks im Angebot: Solimo Red Energy Drink und Solimo Silver Energy Drink. Solimo heißt die Eigenmarke des Konzerns. Unter diesem Label bietet Amazon alles Mögliche an – unter anderem Nassrasierer, Proteinriegel und Katzenfutter.

Der Einstieg in den Energy-Drinks-Markt lohnt sich für Amazon, denn die Nachfrage nach den aufputschenden Getränken wächst und wächst. Die Analysten von Euromonitor und America Retail schätzen, dass die weltweite Nachfrage bis 2020 auf 63 Milliarden Dollar steigen wird. 2015 waren es nur 45 Milliarden Dollar.

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Quelle: Statista, Euromonitor, America Retail

Angriff auf das Monster

Amazons Schritt ist ein Schlag ins Kontor von Monster Beverage. Die Getränke des US-Konzerns waren jahrelange der Energy Drink schlechthin unter den jungen Leuten. Die Aktie stieg und stieg. Performance seit 2000: 60.000 Prozent.

Doch mittlerweile ist die Konkurrenz groß, die Aktie hat von ihrem Hoch deutlich korrigiert.

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Durch Amazon wird es Monster noch schwerer haben. Wie es heißt, wird Amazon die 24er-Palette Solimo-Drinks (knapp 470 Milliliter pro Dose) für 29,99 Dollar verkaufen. Die 24er-Palette Monster Energy Zero Ultra, Sugar Free Energy Drink kostet bei Amazon zwar vier Dollar weniger. Trotzdem werden viele Kunden den neuen Drink probieren, um zu sehen, was Amazon anders (besser?) macht.

Da geht noch mehr

Amazon nutzt seine Reichweite, um sich noch breiter aufzustellen. Für den Konzern ist das keine große Herausforderung. Das Potenzial des Bezos-Konzerns ist noch längst nicht erschöpft. Klarer Kauf.

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Der Ausbruch von Covid-19 hat Schlafzimmer in Büros verwandelt, Jung gegen Alt ausgespielt und die Kluft zwischen Arm und Reich, Maskenträgern und Maskenhassern vergrößert. Einige Unternehmen, wie Amazon und der Hersteller von Videokonferenzsoftware Zoom, fanden sich unter einer Lawine der Verbrauchernachfrage erdrückt. Andere, wie die Restaurant-, Reise-, Hotel- und Live-Entertainment-Branche, kämpften darum, nicht unter die Räder zu kommen. Die Pandemie war ein Beschleuniger von Trends, die bereits in vollem Gange waren. In „Post Corona“ skizziert Galloway die Konturen der Krise und die Chancen, die vor uns liegen. Galloway kombiniert seinen unverkennbaren Humor und frechen Stil mit messerscharfen Einblicken und bietet Warnung und Hoffnung gleichermaßen.
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