Der Versicherungsriese Allianz könnte sein Geschäft mit einem weiteren milliardenschweren Zukauf ausbauen. Im Fokus steht demnach AA Ltd, einer der bekanntesten britischen Anbieter von Pannenhilfe. DER AKTIONÄR zeigt, was Anleger zu den Gerüchten wissen müssen.
- Die Allianz greift Berichten zufolge nach dem britischen Pannenhelfer AA Ltd.
- Der Kaufpreis soll bei rund 5,8 Milliarden Euro liegen.
- Für die Allianz wäre die Übernahme - zumindest teilweise - strategisch nachvollziehbar.
Die Allianz prüft einem Bericht des britischen Nachrichtensenders Sky News zufolge eine Übernahme von AA Ltd. Der mögliche Kaufpreis soll bei umgerechnet rund 5,8 Milliarden Euro liegen. Der deutsche Versicherer beschäftige sich demnach bereits seit mehreren Monaten mit einem möglichen Angebot.
Ob die Gespräche aktuell noch laufen und ob am Ende tatsächlich ein Deal zustande kommt, sei jedoch unklar, berichtete Sky News unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Allianz soll zu einer kleinen Gruppe potenzieller Käufer gehören, die Gespräche mit den Beratern von AA über eine mögliche Transaktion geführt haben.
Die Eigentümer von AA Ltd prüfen laut Sky News in diesem Jahr offenbar mehrere Optionen. Neben einem Verkauf des Unternehmens soll auch eine Rückkehr an die London Stock Exchange im Raum stehen.
Das von Towerbrook Capital Partners angeführte Konsortium hatte den britischen Pannenhilfeanbieter im Jahr 2021 für rund drei Milliarden Pfund übernommen und anschließend von der Börse genommen. Zu den Eigentümern gehört neben Towerbrook auch Warburg Pincus. Wäre ein solcher Deal sinnvoll?
Heute, 15:56
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