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12.02.2014 Thomas Bergmann

Allianz steigt beim FC Bayern München ein

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DAX

Der Versicherungskonzern Allianz steigt als dritter Anteilseigner beim Serienmeister FC Bayern München ein. Die Partnerschaft spült den Münchnern 110 Millionen Euro in die Kassen, teilten am Dienstag der FC Bayern und die Allianz mit.

Großer Tag für den FCB

"Für den FC Bayern ist dies heute ein großer Tag", sagte Bayern-Präsident und Aufsichtsratschef Uli Hoeneß im Anschluss an die Meldung. "Wir haben diese Entscheidung einstimmig im Präsidium und Verwaltungsbeirat des Vereins getroffen. Mit den drei bayerischen Unternehmen Allianz, Adidas und Audi ist der FC Bayern ein Triple-A mit seinen Partnern. Es ist ein Traum - wir sind sehr stolz darauf, zeigt dies doch die Stärke dieses Vereins."

Adidas (Investor seit 2001) und Audi (seit 2009) hielten bislang jeweils 9,1 Prozent der Anteile an der FC Bayern AG. Mit dem Einstieg der Allianz erfolgt eine Kapitalerhöhung, womit die drei Konzerne zukünftig jeweils 8,33 Prozent halten. Hauptanteilseigner bleibt satzungsgemäß der Stammverein mit 75 Prozent. "Der FC Bayern München stellt damit ein weiteres Mal die Weichen für eine solide, wirtschaftlich gesicherte Zukunft des Klubs", ergänzte Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen. Die Zusatz-Einnahmen in das Stadion und in den geplanten Neubau des Jugend- und Nachwuchsleistungszentrums fließen. Das Stadion, an dem die Allianz die Namensrechte hält, wäre damit abbezahlt und der FC Bayern schuldenfrei.

Positive Nebeneffekte

Der Einstieg beim FC Bayern ist für den Allianzkonzern sicherlich ein schwerwiegendes Marketing-Instrument. Langfristig sollte sich die Beteiligung auszahlen können, dürfte der Tabellenführer der Bundesliga auf Jahre hinaus zu den europäischen Spitzenvereinen zählen und damit auch wirtschaftlich eine rosige Zukunft vor sich haben. Natürlich ist die wirtschaftliche Bedeutung für den Versicherer nicht so groß wie beim Verein selbst.

Aktie bleibt ein Kauf

Die Allianz-Aktie hat zuletzt dank des positiven Marktumfelds wieder gut zulegen können. Trotzdem ist der DAX-Konzern nach wie vor günstig bewertet und damit weiter ein klarer Kauf. Das Kursziel lautet auf 160 Euro, der Stoppkurs sollte bei 102 Euro belassen werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

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