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02.01.2020 Thorsten Küfner

Airbus: Nach dem Rekordjahr 2019 – was ist jetzt zu tun?

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Airbus

Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat sein Auslieferungsziel für 2019 leicht übertroffen und damit Boeing als Weltmarktführer abgehängt. Die Rallye der Airbus-Aktie setzt sich auch am ersten Handelstag des neuen Jahres fort. Wie sollten Anleger nun handeln?

Es hatte sich angedeutet: Durch das Desaster mit den Maschinen des Typs Boeing 737 Max hat der US-Flugzeugbauer seine Pole Position verloren. Nun ist Airbus die Nummer 1 unter den größten Flugzeugherstellern der Welt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, hat Airbus 2019 insgesamt 863 Jets ausgeliefert – ein Plus von acht Prozent. Gemäß der jüngsten Prognose hatte das Unternehmen 860 Maschinen angepeilt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Und die Chancen für Airbus, auch im neuen Jahr an der Spitze zu bleiben, stehen gut. Schließlich dürften die Flieger der Reihe A320neo nach wie vor reißenden Absatz finden – zumal das Konkurrenzprodukt von Boeing, die 737 Max, weiterhin nicht fliegen darf. Dementsprechend dürften auch in den kommenden Monaten einige Airlines überlegen, nicht doch auf Airbus anstatt auf Boeing zu setzen.

Airbus (WKN: 938914)

Die Perspektiven für Airbus sind gut. Bereits seit Jahren teilt sich der Konzern mit Boeing einen lukrativen und weiter wachsenden Markt untereinander auf – da Boeing nun massive Probleme hat, dürften die Bestellungen bei Airbus weiterhin regelrecht herbeifliegen. Schon jetzt ist das Unternehmen bis Mitte des Jahrzehnts komplett ausgelastet. Die Bewertung des Blue Chips ist mit einem 2020er-KGV von 17 immer noch moderat, das Chartbild aussichtsreich. Anleger können daher nach wie vor zugreifen. Der Stoppkurs sollte zur Gewinnsicherung nun auf 104,00 Euro nachgezogen werden.