Adidas hat 2025 so hohe Einnahmen verzeichnet wie noch nie. Der Sportartikelhersteller steigerte den Umsatz währungsbereinigt um 13 Prozent auf 24,8 Milliarden Euro. Noch deutlicher fiel der operative Fortschritt aus: Das Betriebsergebnis sprang um mehr als 700 Millionen Euro auf gut 2,0 Milliarden Euro. Die finalen Zahlen sowie den Ausblick für 2026 will der Konzern am 4. März vorlegen.
Konzernchef Björn Gulden zeigte sich hochzufrieden. Trotz belastender Faktoren wie der US-Zollpolitik und negativer Währungseffekte sei es gelungen, auch im Schlussquartal ein zweistelliges Wachstum zu erzielen. Insgesamt habe sich das Geschäft deutlich besser entwickelt als zu Jahresbeginn erwartet.
Im vierten Quartal verbesserte sich das operative Ergebnis auf 164 Millionen Euro, nach 57 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz legte im selben Zeitraum auf 6,10 Milliarden Euro zu. Gleichzeitig stieg die Bruttomarge auf 50,8 Prozent. Während die Erlöse unter den Markterwartungen lagen, überraschte die Profitabilität positiv.
Für zusätzlichen Rückenwind sorgt ein angekündigtes Aktienrückkaufprogramm. Ab Februar will Adidas eigene Aktien im Volumen von bis zu einer Milliarde Euro erwerben und einziehen. Möglich macht das ein erwarteter hoher Mittelzufluss im laufenden Jahr.
Auch Analysten würdigen die Entwicklung. Jefferies und Bernstein bestätigten ihre Kaufempfehlungen mit Kurszielen von 220 beziehungsweise 270 Euro und verwiesen auf starkes organisches Wachstum, verbesserte Margen und die Rückkehr zu Aktienrückkäufen.
Die Aktie von Adidas reagierte am Donnerstag mit einem deutlichen Kursplus auf die Nachrichten. Damit konnte die jüngste Abwärtsbewegung gestoppt werden. Wichtig wäre nun zunächst der Sprung über die 50-Tage-Linie im Bereich von 160 Euro. Investierte Anleger bleiben mit einem Stopp bei 110 Euro dabei.
Heute, 06:49