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05.11.2020 ‧ dpa-Afx

ROUNDUP: IT-Dienstleister S&T schraubt Prognose nach oben

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S&T

LINZ (dpa-AFX) - Der österreichische IT-Dienstleister S&T hat nach einem guten dritten Quartal wie erwartet die Prognose angehoben. Außerdem will der in die Kritik eines Analysehauses geratene Konzern nun mehr von seinem Jahresgewinn per Dividende und Aktienrückkäufe an die Anleger ausschütten, wie S&T am Donnerstag in Linz mitteilte. Die Aktie setzte den freundlichen Trend der vergangenen Tage mit einem deutlichen Plus von zuletzt rund siebeneinhalb Prozent fort, nachdem sie in den letzten Monaten ziemlich gelitten hatte.

Im Corona-Crash war das im SDax notierte Papier im März von über 25 Euro auf nur noch gut 13 Euro eingebrochen. Bis Anfang August hatte es sich dann wieder bis auf über 25 Euro erholt. Seitdem mussten die Aktionäre aber wieder deutliche Rückschläge einstecken, auch wegen Kritik eines britischen Investors ging es wieder bis auf gut 15 Euro herunter.

Anfang Oktober hatte S&T öffentlich die Vorwürfe des Investors gekontert und inhaltlich zurückgewiesen. Unter anderem hatte das Analysehaus die Berechnungsmethoden für zentrale Ergebniskennziffern in Zweifel gezogen und zum Leerverkauf der Aktien geraten.

S&T sieht sich aber geschäftlich gut in der Spur. Gemäß den neuen Jahreszielen dürfte der Umsatz 2020 rund 1,2 Milliarden Euro erreichen und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) mindestens 122 Millionen Euro. Zuvor standen 1,15 Milliarden Euro Erlös und mindestens 115 Millionen operativer Gewinn im Plan. Sollten sich die Auswirkungen der erneuten Beschränkungen in der Corona-Pandemie in Grenzen halten, seien auch noch Werte über den neuen Zielen möglich, hieß es.

Für dieses Jahr will S&T statt bisher 25 Prozent nun die Hälfte des Jahresüberschusses als Dividenden und Aktienrückkäufe an die Anleger weiterreichen.

Im dritten Quartal legte der Umsatz im Jahresvergleich um 6,5 Prozent auf 298 Millionen zu, das operative Ergebnis (Ebitda) stieg um 16 Prozent auf knapp 32 Millionen Euro. Das war etwas mehr als von Analysten geschätzt. Unter dem Strich standen 11,8 Millionen Euro Gewinn nach 10,8 Millionen vor einem Jahr. Jefferies-Analyst Martin Comtesse sprach von einer starken Entwicklung./men/tav/jha/

Quelle: dpa-AFX