FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einem Einbruch auf ein Kurstief seit Ende 2024 haben die Aktien von Fresenius Medical Care (FMC)
Experten bemängelten an der Quartalsbilanz der Bad Homburger vor allem ein schwaches Wachstum auf dem wichtigen US-Markt. Veronika Dubajova von der Citigroup etwa wies darauf hin, dass das Behandlungsvolumen auf vergleichbarer Basis im ersten Quartal um 0,4 Prozent zurückgegangen sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Sie habe mit einem nur halb so starken Minus von 0,2 Prozent gerechnet. "Das dürfte heute im Fokus stehen und dürfte die Aktien unserer Ansicht nach belasten", so die Analystin. Denn das Wachstum auf dem US-Markt sei der Schlüssel für eine spürbare Erholung der operativen Ergebnisse.
Ein Grund für das Aufholen der hohen anfänglichen Kursverluste am Dienstag könnte auch die jüngste absolute und relative Schwäche der Aktien sein. Diese hatten seit einem Zwischenhoch vor einem Jahr bei gut 54 Euro 28 Prozent eingebüßt. Der europäische Gesundheitssektor
Auch charttechnische Gründe könnten eine Rolle spielen bei der Stabilisierung des Kurses nach dem morgendlichen Einbruch. Denn mit einem Tagestief von 35,20 Euro vermieden die Anteilsscheine ein Abrutschen unter die Marke von 35 Euro. Dort liegt ein markantes Tief vom Oktober 2024, unter das FMC seitdem nicht mehr gefallen sind.
Die Papiere des Mutterkonzerns Fresenius
-----------------------
dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX
-----------------------
Quelle: dpa-AFX