Die Biotech-Gesellschaft Revolution Medicines hat vor wenigen Monaten einen Durchbruch bei der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs verbuchen können. In den USA und der EU laufen bereits die Zulassungsprozesse für den Gamechanger Daraxonrasib, der schon bald den Betroffenen in Übersee zur Verfügung stehen könnte.
Wie das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss bekanntgab, hat die US-Zulassungsbehörde FDA den Antrag auf Marktzulassung für Daraxonrasib zur Behandlung von zuvor therapiertem, metastasierendem Bauchspeicheldrüsenkrebs zur Prüfung angenommen.
Revolution Medicines kommt hierbei in den Genuss einer besonderen Prüfung: Die FDA hat dem Unternehmen vor den bahnbrechenden Phase-3-Studiendaten bereits den Zugang zum Commissioner's National Priority Voucher (CNPV)-Programm gewährt. Der 2025 initiierte Regulierungspfad soll eine ultraschnelle FDA-Prüfung ermöglichen, die nur ein bis zwei Monate dauern soll.
Angesichts des extrem hohen medizinischen Bedarfs an neuen Therapie-Optionen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs geht DER AKTIONÄR davon aus, dass die Prüfung nur wenige Wochen beanspruchen dürfte. Dann kann Daraxonrasib endlich zu den Patienten kommen, die die Tablette im Kampf gegen den schwer behandelbaren Krebs dringend benötigen.
Revolution Medicines hatte in der Phase-3-Studie mit Daraxonrasib das mediane Gesamtüberleben der Betroffenen nahezu verdoppeln können. Die Markterwartungen an das Medikament sind hoch: Revolution Medicines wird mit knapp 40 Milliarden Dollar kapitalisiert. Dem stehen (noch) keine Umsätze gegenüber.
Daraxonrasib sollte in den USA bald am Markt verfügbar sein. Ob es für eine rekordschnelle Zulassung reicht? Eli Lillys Abnehmtablette Foundayo, die ebenfalls über das CNPV-Programm der FDA zugelassen wurde, hat nach 50 Tagen grünes Licht erhalten. Anleger, die bei Revolution Medicines investiert sind, geben kein Stück aus der Hand und reiten den Bullen weiter.
23.07.2026, 10:35
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