Novo Nordisk, Zealand Pharma und Gubra – Dänemark hat gleich drei börsennotierte Unternehmen zu bieten, die vom wachstumsstarken Markt für Adipositas-Medikamente profitieren wollen. Der Wirkstoffforscher Gubra hebt sich dabei mit seinem hybriden Geschäftsmodell von den anderen beiden Firmen ab. Mit einer geplanten Expansion will die Gesellschaft die Weichen für weiteres Wachstum stellen.
Gubra gab am heutigen Freitag die Erweiterung der Labor- und Büroeinrichtungen im DTU Science Park bekannt. Dieser Standort befindet sich in der Nähe der Unternehmenszentrale in Hørsholm (nördlich der Hauptstadt Kopenhagen). Die Erweiterung bilde eine solide Grundlage für das weitere Wachstum sowohl der Aktivitäten von Gubra im Bereich der peptidbasierten Arzneimittelforschung und -entwicklung als auch seiner präklinischen Auftragsforschungsdienstleistungen (CRO), so die Dänen in einer Pressemitteilung.
Im CRO-Business bringt Gubra seine Expertise ein. 16 der 20 größten Pharma-Unternehmen der Welt sind oder waren bereits Kunde der Dänen. Von 2022 bis 2024 wuchs das Geschäft um 70 Prozent. Mit der geplanten Expansion signalisiert Gubra eine weiterhin hohe Nachfrage nach seinen Dienstleistungen. Parallel dazu treibt die Gesellschaft die eigene Entwicklungspipeline konsequent voran.
„Diese Erweiterung ist ein wichtiger Faktor für unsere ehrgeizige langfristige Wachstumsstrategie, da sie es uns ermöglicht, unsere interne Forschungsleistung zu verdoppeln, die Entwicklung weiterer Wirkstoffkandidaten zu beschleunigen und unser CRO-Geschäft weiter auszubauen“, so Gubra-Chef Markus Rohrwild.
Die Expansionspläne finden an der Börse Anklang: Zur Stunde steigt die Gubra-Aktie um 3,5 Prozent und notiert damit auf dem höchsten Stand seit dem Sommer 2025.
Für den AKTIONÄR bleibt die Investmentstory von Gubra hochinteressant. Die Gesellschaft betreibt ein nahezu einzigartiges Geschäftsmodell, agiert am Puls der Zeit (zum Beispiel wird KI in der Arzneimittelentwicklung genutzt) und ist nicht wie klassische Biotechs auf verwässernde Kapitalmaßnahmen angewiesen. Größere Rücksetzer bleiben Einstiegsgelegenheiten für spekulativ ausgerichtete Anleger.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Novo Nordisk.
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Novo Nordisk.
02.01.2026, 10:22