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Bayer: Die Bullen bleiben am Drücker

Bayer: Die Bullen bleiben am Drücker
Foto: Schoening/picture alliance/dpa
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Michel Doepke Heute, 07:37 Michel Doepke

Starker Wochenstart für die Aktie von Bayer. Mit einem Plus von knapp fünf Prozent gehörte der DAX-Titel am Montag zu den stärksten Titeln im deutschen Leitindex. Neben einer Hochstufung vonseiten der UBS (DER AKTIONÄR berichtete) konnte Bayer selbst mit weiteren Daten zu Finerenon (Kerendia) bei den Marktteilnehmern punkten.

Demnach verzögerte der Wirkstoff das Fortschreiten der chronischen Nierenerkrankung (CKD) bei Patienten mit nicht-diabetischer CKD signifikant im Vergleich zu Placebo zusätzlich zur Standardtherapie. Laut Bayer handelt es sich hierbei um die fünfte positiv abgeschlossene Phase-3-Studie für die Substanz, die bereits unter dem Markennamen Kerendia respektive Firialta vertrieben wird.

Das Mittel ist bereits in mehr als 100 Ländern zugelassen und kommt für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit CKD in Verbindung mit Typ-2-Diabetes zum Einsatz. Zur Therapie von Herzinsuffizienz (HF) und linksventrikulärer Auswurfleistung (LVEF) von mindestens 40 Prozent ist Kerendia auch in den USA und in Japan und einigen weiteren Märkten zugelassen. Die Überprüfung auf Marktzulassung für das Mittel in letzterer Indikation wird derzeit geprüft in mehreren Ländern respektive Regionen (darunter China und Europa) geprüft.

Das Medikament Kerendia gehört zu den Wachstumstreibern im Pharma-Portfolio von Bayer. Das Absatzplus lag 2025 bei knackigen 79 Prozent auf 829 Millionen Euro. Kerendia dürfte damit 2026 zum Blockbuster (Jahresumsatz von über einer Milliarden Dollar) aufsteigen.

Bayer (WKN: BAY001)

Durch den gestrigen Kurssprung konnte die Bayer-Aktie auf der Handelsplattform Xetra wieder über der psychologisch wichtigen Marke von 40 Euro schließen. Wie sich Anleger beim DAX-Titel jetzt positionieren sollten, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe des AKTIONÄR, die hier bequem als Download zur Verfügung steht.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bayer.

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