Der Ölpreis der Sorte BRENT explodierte in der Spitze bis auf knapp 120 Dollar je Barrel. Ende letzter Woche hatte der Energieminister von Katar erklärt, dass der Nahostkonflikt die Energieexporteure am Golf dazu zwingen könnte, ihre Produktion innerhalb weniger Wochen komplett einzustellen, was den Ölpreis auf 150 Dollar je Barrel treiben könnte. Nahezu zeitgleich erklärte Donald Trump, dass nur eine bedingungslose Kapitulation des Iran einen „Deal“ ermögliche. Daraufhin sprang der Ölpreis über die Marke von 90 Dollar.
Warum stieg das „schwarze Gold“ nach der Aussage des US-Präsidenten stark an? Die Antwort: Weil damit ein „Deal“ unmöglich gemacht wird. Denn: Das Mullah-Regime im Iran kann nicht bedingungslos abdanken, weil das vermutlich der sichere Tod seiner Mitglieder wäre. Also rückt ein schnelles Ende des Krieges in immer weitere Ferne – folglich könnte es bald Bodentruppen geben.
Zudem bombardierte das israelische Militär gut 30 iranische Öllager. Die Islamische Republik wiederum setzt ihre Angriffe auf die Nachbarstaaten weiter fort. So wurden etwa Treibstofftanks in Kuwait beschossen. Das Emirat hat im Verbund mit dem Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten damit begonnen, die Ölförderung drastisch zu reduzieren. Der im Aktien-Report „Öl ist das neue Silber“ empfohlene Call-Optionsschein auf Öl (WKN GV09B2) konnte in der Spitze um rund 800 Prozent zulegen.
Im Aktien-Report „Die Billionen-Steuer“ stelle ich weitere aussichtsreiche Anlagevehikel (= Aktien) vor, die von einer globalen Ölkrise stark profitieren dürften.
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