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Foto: Volkswagen
26.04.2021 Jochen Kauper

Volkswagen: Chipmangel drückt die Aktie ans DAX-Ende…

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Volkswagen Vz.

Der Chipmangel macht den Autoherstellern weltweit zu schaffen. Weil die Halbleiter auch nach Monaten noch Mangelware sind, setzen immer mehr Konzerne wie auch VW die Produktion zeitweise aus. Für die nächsten Monate gibt es keine Entwarnung. Die Aktie rutscht ans DAX-Ende.


Der Volkswagen-Konzern befürchtet wegen der anhaltenden Flaute bei der Versorgung mit Elektronikchips noch größere Schwierigkeiten im jetzt laufenden Quartal. "Von Zulieferern und auch aus der Volkswagen-Gruppe selbst heraus wird uns gesagt, dass wir im zweiten Quartal vor erheblichen Herausforderungen stehen, wahrscheinlich noch herausfordernder als im ersten Quartal", sagte Seat-Chef Wayne Griffiths im Interview der "Financial Times" (Online). Der VW-Konzern hatte bereits davon gesprochen, dass im ersten Quartal rund 100 000 Autos wegen Chipmangels nicht wie geplant hätten produziert werden können - und das sei im Jahresverlauf wohl auch nicht mehr wettzumachen.

Dennoch: Die VW-aktie ist und bleibt interessant. Zuletzt hat der Konzern aufgrund seiner Elektro-Strategie weitere Pulspunkte gesammelt. Auf der Shanghai Motor Show hinterließen die Wolfsburger einen guten Eindruck.

„Die Chinesen sind verrückt auf Innovationen und Mercedes dürfte mit dem EQS genauso wie VW mit seiner ID-Flotte, dem Porsche Taycan und dem neuen Audi etron Q4 den Nerv getroffen haben“, sagt Ferdinand Dudenhöffer vom CAR-Institut gegenüber dem AKTIONÄR.


Zur Erinnerung: China ist mit rund 18 Millionen neu verkauften Autos jedes Jahr der wichtigste Automarkt der Welt. Mittlerweile verkauft VW jedes dritte Auto in China.

CAR-Institut
Volkswagen Vz. (WKN: 766403)

Die VW-Aktie hat seit Mitte März mächtig angezogen. Den Auftakt stellte der „Power  Day“ am 15. März dar. Bei 250 Euro war seither aber immer wieder Schluss, was das Potenzial nach oben betrifft. Mittlerweile liegt der VW-Kurs schon einige Tage unter der 21-Tage-Linie, die bei Charttechnikern ein beliebter kurzfristiger Indikator ist. Anleger sollten sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen lassen. Rücksetzer bleiben Kaufchancen! Der nächste Support für die Aktie liegt bei 218,50 Euro.


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