++ Jetzt 100 Prozent bis Jahresende ++

Tesla, Volkswagen, Mercedes-Benz & Co: Immer höhere Rabatte für E-Autos

Tesla, Volkswagen, Mercedes-Benz & Co: Immer höhere Rabatte für E-Autos
Foto: Ralf Hahn/iStockphoto
Mercedes-Benz Group AG -%
Marion Schlegel 04.08.2023, 07:01 Marion Schlegel

Am Elektroautomarkt tobt mehr und mehr ein Preiskampf. Tesla fiel in diesem Zusammenhang in den vergangenen Monaten besonders stark auf. Der Elektrofahrzeughersteller hat die Preise in den USA, China und anderen Märkten seit Ende letzten Jahres mehrmals gesenkt. Auch in Deutschland gewähren die Autohersteller Käufern von Elektroautos zunehmend Preisnachlässe.

Tesla (WKN: A1CX3T)

Nach einer Studie der Unternehmensberatung PwC stieg der durchschnittliche Rabatt für Stromer im Premiumsegment von Juni bis Juli hierzulande um ein Viertel auf 14 Prozent. Im mittleren Segment stieg der Durchschnittsrabatt um ein Drittel auf 11 Prozent.

"Lediglich im Volumenmarkt, in dem weiterhin die höchsten staatlichen Kaufprämien locken, blieben die Rabatte weitgehend gleich" bei 9 bis 10 Prozent, teilte PwC am Freitag mit.

Mercedes-Benz (WKN: 710000)

"Im Kampf um Marktanteile liefern sich die Autobauer eine BEV-Rabattschlacht, die nun Europa erreicht", erklärten die Branchenexperten. Nachdem Corona-Lockdowns und Lieferengpässe lange für ein knappes Angebot und hohe Preise gesorgt hatten, zieht die Autoproduktion wieder an. Die Daten "zeigen, dass die Autobauer am deutschen Markt verstärkt auf Rabatte setzen und diese auch für BEVs gewähren".

Mit einem Anteil von knapp 16 Prozent an den Zulassungen seien die Stromer jetzt auf der Schwelle zum Massenmarkt. Damit "herrschen nun auch im Elektrosegment normale Marktbedingungen mit allem, was dazu gehört", sagte PwC-Branchenexperte Felix Kuhnert. "Die Early-Adopter und Überzeugungskäufer haben sich eingedeckt. Nun greifen die Mainstreamkäufer zu, die jedoch härtere Kriterien hinsichtlich Produkt und Preis anlegen."

Porsche AG (WKN: PAG911)

Die Rabatte belasten allerdings die Gewinnmargen. Dies hatte sich zuletzt auch bei Tesla bemerkbar gemacht. Der US-Autobauer verfügt aber weiter im Branchenvergleich über gute Margen. Der Preiskampf dürfte sich auch mehr und mehr bei den deutschen Autobauern bemerkbar machen. Hier sieht DER AKTIONÄR weiterhin Porsche AG und Mercedes-Benz gut aufgestellt.

Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Mercedes-Benz, Volkswagen, Porsche AG.

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Mercedes-Benz - €
Volkswagen Vz. - €
Porsche AG - €
Tesla - €

Aktuelle Ausgabe

Halbzeit an der Börse: So winken bis Jahresende 100 Prozent

Nr. 27/26 8,90 €
Paypal Sofortkauf Im Shop kaufen Sie erhalten einen Download-Link per E-Mail. Außerdem können Sie gekaufte E-Paper in Ihrem Konto herunterladen.

Buchtipp: Rule Breaker Investing

Wer den Markt schlagen will, darf nicht den Regeln folgen. In „Rule Breaker Investing“ erklärt David Gardner, warum außergewöhnliche Aktien von außer­gewöhnlichen Denkern entdeckt werden. Statt auf kurzfristige Trends setzt er auf Zukunftsvisionen, Innovation und Mut zum Andersdenken. Mit praxisnahen Strategien, klaren Auswahlkriterien und inspirierenden Fallbeispielen liefert er einen Leit­faden für alle, die langfristig überdurchschnittliche Gewinne erzielen wollen. Ein Must-read für Anleger, die den Mut haben, Regeln zu brechen – und außergewöhnliche Renditen einzufahren.

Rule Breaker Investing

Autoren: Gardner, David
Seitenanzahl: 336
Erscheinungstermin: 25.06.2026
Format: Klappenbroschur
ISBN: 978-3-68932-071-3

Preis: 29,90 €