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23.06.2021 Jochen Kauper

Steigt auch Daimler in die Batterieproduktion ein?

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Daimler

Volkswagen wird mit seinem Partner Northvolt alleine in Europa sechs Giga-Fabriken für die Batterieproduktion hochziehen. Bis Ende des Jahrzehnts soll die Gesamtkapazität 240 Gigawattstunden betragen. Dadurch will der Automobil-Hersteller seinen Bedarf an Batteriezellen über das Jahr 2025 hinaus absichern, um nicht wie bisher von den asiatischen Hersteller wie CATL, LG Chem oder Samsung SDI abhängig zu sein. BMW hat zusammen mit Ford einem kleinen Betrag in Solid Power investiert, einem Spezialisten für Feststoffbatterien. Und Daimler? Bislang hat Daimler noch keine Schritte in Richtung eigener Batterieproduktion unternommen. Zuletzt berichtete Business Insider allerdings über eine mögliche Kehrtwende bei Daimler...

"Bisher hat man noch nicht allzu viel von Mercedes Batterie-Kompetenzzentrum gehört."

Ferdinand Dudenhöffer, CAR-Institut

Der Premium-Hersteller wolle nun doch seine eigenen Batteriezellen herstellen. Hintergrund sei laut Business Insider die schlechte Qualität der Zellen von Partner Farasis Energy.

„Bislang ist die Batteriefrage noch offen. Fakt ist: Daimler muss sich da stärker positionieren. Daimler arbeitet zwar mit Zellproduzenten wie Farasis und anderen zusammen, aber die eigene Kompetenz sollte deutlich stärker präsentiert werden. Bisher hat man noch nicht allzu viel von Mercedes Batterie-Kompetenzzentrum gehört“, sagt Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer vom CAR-Institut gegenüber dem AKTIONÄR.

Daimler (WKN: 710000)

Eine eigene Zellproduktion wären sicherlich gute News für Daimler. Somit würde der Konzern seine Abhängigkeit von anderen Herstellern verringern. Aus technischer Sicht ist die Aktie in die Konsolidierung übergegangen, nachdem das Papier zuletzt mit 80,41 Euro ein neues Hoch erreicht hatte. Support gab es von der unteren Begrenzung des Aufwärtstrendkanals bei 75,60 Euro. Anleger lassen sich von kurzen Verschnaufpausen der Aktie nicht aus der Ruhe bringen. Das Papier bleibt eine Halteposition, wobei die Luft nach oben allmählich dünner wird.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Daimler.

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