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Gigantischer Kraftwerksdeal: AKTIONÄR-Tipp hebt ab

Gigantischer Kraftwerksdeal: AKTIONÄR-Tipp hebt ab
Michael Herrmann 11.03.2026, 14:12 Michael Herrmann

Mehr als 150 Millionen Euro, acht gigantische Spezialpumpen und ein Kraftwerksprojekt in Osteuropa: Ein AKTIONÄR-Tipp meldet am heutigen Mittwoch den größten Auftrag seiner Geschichte. Die Börse reagiert sofort. Die Aktie zieht kräftig an – und ist nach wie vor ein klarer Kauf.

Ein Großauftrag aus Osteuropa sorgt bei KSB für Rückenwind. Der deutsche Industriekonzern meldet den größten Auftrag seiner Firmengeschichte. Das Projekt hat ein Volumen von mehr als 150 Millionen Euro – und zeigt, wie stark die Nachfrage im globalen Kraftwerksbau derzeit wächst.

Gefertigt werden die Anlagen im Stammwerk in Frankenthal. Die Pumpen zählen zu den zentralen Komponenten eines Kernkraftwerks: Sie sorgen dafür, dass Kühlmittel kontinuierlich durch den Reaktorkern strömt und die entstehende Wärme abgeführt werden kann.

Die technischen Daten zeigen die Dimension des Projekts: Jede der Pumpen bringt ein Gewicht von mehr als 100 Tonnen auf die Waage und verfügt über eine Antriebsleistung von acht Megawatt. Neben der Produktion übernimmt der deutsche Anbieter auch umfangreiche Tests, damit die Anlagen sicher im sogenannten Primärkreislauf des Kraftwerks betrieben werden können.

Der Auftraggeber bleibt allerdings geheim. In der Branche sei es üblich, über solche Projekte Stillschweigen zu vereinbaren, erklärte das Unternehmen.

KSB befindet sich mitten in einem strukturellen Wachstumsmarkt. Weltweit steigt der Energiebedarf weiter an, während viele Länder gleichzeitig ihre Energieversorgung sichern und modernisieren wollen.

„Der weltweite Energiebedarf wächst, was zu einer nachhaltigen Nachfrage nach neuen Kraftwerken führt“, erklärte Geschäftsführer Stephan Timmermann. Der Auftrag sei ein Beleg für das Vertrauen internationaler Projektpartner in die technische Kompetenz des Unternehmens.

Der Industriekonzern gilt als einer der weltweit führenden Anbieter von Kraftwerkspumpen und baut seine Position in diesem Segment weiter aus.

KSB Vz. (WKN: 629203)

An der Börse kommt die Meldung gut an. Die Aktie legt am Mittwoch zeitweise rund fünf Prozent zu und erobert dadurch unter anderem den GD 50 zurück. DER AKTIONÄR hat das Papier bereits Mitte Januar in Ausgabe 04/2026 vom 14. Januar zum Kauf empfohlen. Der Rekordauftrag unterstreicht die starke Stellung des Unternehmens im globalen Kraftwerksgeschäft und liefert zusätzlich Rückenwind für die Wachstumsstrategie. DER AKTIONÄR bleibt daher bei seiner Einschätzung: Die Aktie ist ein klarer Kauf.

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