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E.on: Keine Panik

E.on: Keine Panik
Foto: nitpicker/Shutterstock
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Maximilian Völkl Heute, 11:30 Maximilian Völkl

Im ohnehin eher schwachen Marktumfeld zählt die E.on-Aktie am Freitag zu den größten Verlierern im DAX. Anleger sollten sich wegen der Verluste aber keine Sorgen machen. Denn das Minus hat einen einfachen Grund. Nach der Hauptversammlung des Versorgers am Donnerstag wird der Blue Chip nun ex-Dividende gehandelt.

Die Aktionäre haben am Vortag der Ausschüttung von 0,57 Euro je Aktie zugestimmt. Zum Schlusskurs vom Donnerstag entspricht das einer Rendite von 2,9 Prozent. Das Minus fällt am Freitag zwar rund einen Prozentpunkt höher aus, das ist aber vor allem dem schwachen Marktumfeld geschuldet, in dem E.on so einen Platz im DAX-Mittelfeld innehätte.

Die Entwicklung der Dividende bei E.on bleibt damit beeindruckend. Nach der Atomkatastrophe in Fukushima im März 2011 musste der Konzern die Ausschüttung noch wegen der hohen Kosten für den Atomausstieg peu à peu kürzen. Von 1,50 Euro je Aktie sank sie bis 2017 auf 21 Cent. Doch seitdem geht es wieder bergauf. Die Anhebung von 55 auf 57 Cent ist bereits die neunte in Folge.

Künftig will der Versorger die Dividende bis 2030 weiter um fünf Prozent pro Jahr anheben. Für das Geschäftsjahr 2026 könnte es demnach 59 Cent je Aktie geben, im Jahr darauf 62 Cent.

„Gerade in geopolitisch turbulenten Zeiten wie diesen zeigt sich, worauf Verlass ist: E.on liefert – für seine Aktionärinnen und Aktionäre ebenso wie für seine Kundinnen und Kunden“, so CEO Leonhard Birnbaum. „Wir verbinden verlässliche Ergebnisse mit hohen Investitionen in leistungsfähige Netze, Digitalisierung und Infrastruktur sowie einer steigenden Dividende. So schaffen wir die Grundlage dafür, dass aus der Energiewende jetzt eine echte Systemwende wird.“

E.on (WKN: ENAG99)

E.on ist für Dividendenjäger nach wie vor ein gutes Investment. Die Aktie hat sich zuletzt auch stark entwickelt, die Ausschüttung ist nun ein schönes Extra. Für konservative Anleger bleibt der DAX-Titel auch künftig interessant.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: E.on.

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