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Boeing fliegt Airbus davon – dreht sich das Sentiment?

Boeing fliegt Airbus davon – dreht sich das Sentiment?
Foto: franz massard - stock.adobe.com, IanDewarPhotography - stock.adobe.com [M]
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Michel Doepke Heute, 17:25 Michel Doepke

Airbus gegen Boeing. Kein anderer Flugzeugbauer kann seit Jahren dem Duo auch nur annähernd das Wasser reichen. Nach Problemen bei der Boeing 737 Max drohte der amerikanische Vertreter in den zurückliegenden Jahren etwas ins Hintertreffen zu geraten. Doch Boeing hat seine Hausaufgaben gemacht – und jüngst mehr Flugzeuge ausgeliefert als der europäische Dauerrivale.

Im Januar und Februar konnten die Amerikaner deutlich mehr Passagier- und Frachtjets an ihre Kundschaft übergeben als der Weltmarktführer Airbus. Seit Jahresbeginn haben 97 Jets die Produktionshallen von Boeing verlassen, im gleichen Zeitraum waren es bei Airbus lediglich 54 Flugzeuge.

Allein auf den jüngst abgelaufenen Monat entfielen 51 Boeing-Maschinen, was gleichbedeutend mit dem höchsten Stand seit Februar 2017 ist. Seit 2025 befinden sich die Amerikaner wieder im Aufwind, nachdem Probleme bei der Maschine des Typs Boeing 737 Max zuvor für eine jahrelange Krise gesorgt hatten. Erst am gestrigen Montag konnte Boeing von der Aussicht auf einen Großauftrag aus China profitieren (DER AKTIONÄR berichtete).

Boeing (WKN: 850471)

Im vergangenen Jahr lag Boeing allerdings bei der Gesamtzahl der ausgelieferten Flugzeuge noch hinter dem europäischen Wettbewerber: 600 Maschinen lieferten die Amerikaner aus, 793 dagegen Airbus. Die Europäer peilen für 2026 die Auslieferung von 870 Flugzeugen an. Unter dem Strich konnte Boeing im Februar 15 Neubestellungen verbuchen (sechs Stornierungen sind hierbei berücksichtigt).

Boeing hat zuletzt wieder Boden gegenüber Airbus wettgemacht. Das Papier sollte bei interessierten Marktteilnehmern einen Platz auf der Watchlist inne haben. Die Aktie des europäischen Flugzeugbauers Airbus hingegen fiel vor Kurzem unter den Stopp des AKTIONÄR bei 168,00 Euro und wurde mit einem Kursgewinn von knapp 22 Prozent verkauft.

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