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Airbus fällt weiter, Boeing vor Großauftrag aus China

Airbus fällt weiter, Boeing vor Großauftrag aus China
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Marion Schlegel 09.03.2026, 09:14 Marion Schlegel

Die kurze Stabilisierung Ende vergangener Woche hielt bei der Aktie von Airbus nicht lange an. Zum Wochenstart geht es bei der Aktie des europäischen Flugzeugbauers erneut nach unten. Neben der allgemeinen Marktlage belastet hier zudem die Aussicht auf einen Großauftrag aus China beim US-Konkurrenten Boeing.

Airbus (WKN: 938914)

Der kriselnde US-Flugzeugbauer Boeing könnte kurz vor einem gewaltigen Auftrag aus China stehen. Insider zufolge wird über eine Bestellung von rund 500 Maschinen des Typs 737 Max verhandelt – ein Deal, der zu den größten in der Unternehmensgeschichte zählen würde. Laut Bloomberg könnte die Vereinbarung zeitlich mit dem geplanten China-Besuch von US-Präsident Donald Trump zusammenfallen. Der US-Staatschef will Ende März erstmals seit 2017 nach Peking reisen, um dort mit Präsident Xi Jinping über wirtschaftliche Themen zu sprechen.

Boeing (WKN: 850471)

Neben den Mittelstreckenjets sollen auch Großraumflugzeuge Teil der Gespräche sein. Demnach stehen zusätzlich etwa 100 Langstreckenmaschinen der Modelle 787 Dreamliner und 777X im Raum. Eine offizielle Bestätigung zu diesen möglichen Verkäufen wird auf dem Treffen allerdings noch nicht erwartet. Boeing selbst äußerte sich zu den Berichten nicht. Auch das chinesische Handelsministerium und das Weiße Haus reagierten zunächst nicht auf Anfragen.

Zuletzt fand in den USA zudem ein Treffen der US-Rüstungsunternehmen mit Trump statt. Auf seiner Plattform Truth Social teilte er mit, dass diese zugesagt hätten, die Produktion hoch entwickelter Waffen zu vervierfachen. Auch Boeing nahm an dem Treffen teil.

Die Aktie von Airbus verliert im frühen Handel am Montag auf Tradegate erneut gut drei Prozent auf zuletzt 167,88 Euro. Das Papier ist damit unter den Stopp des AKTIONÄR bei 168 Euro gerutscht und wurde mit einem Gewinn von 22 Prozent verkauft. Anleger warten hier vorerst ab. Zwar verliert auch Boeing, die Aktie kann sich zum Wochenstart aber klar besser behaupten. Charttechnisch hat der US-Flugzeugbauer derzeit die Nase vorn. Zuletzt konnte die 200-Tage-Linie erfolgreich verteidigt werden.

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