Der geplante Aufbau einer notwendigen KI-Infrastruktur in Europa gewinnt an Dynamik. Im nordeuropäischen Raum gilt hier der schwedische Gebäudetechnik-Spezialist Bravida als einer der Gewinner dieser Entwicklung. Das unterstreicht ein weiterer Auftrag, den die Skandinavier am Dienstag vermelden können.
Bravida wurde demnach als technischer Partner für den Bau des "Dansk Data Center 1" (DDC1) im Hafen von Esbjerg in Dänemark auserkoren. Die Schweden übernehmen hierbei die Errichtung des Großteils der technischen Anlagen für das neue Rechenzentrum.
Konkrete Zahlen zur jüngsten Data-Center-Order aus dem deutschen Nachbarland darf Bravida dem Kapitalmarkt zwar nicht an die Hand geben. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Stockholm stuft den Auftragsgegenwert allerdings als "mittelgroßes Rechenzentrum" ein.
Das Projekt markiere einen weiteren wichtigen Meilenstein in der strategischen Expansion von Bravida im Rechenzentrumssegment, so die Schweden weiter. Das Unternehmen ist ein intimer Kenner, wenn es um den Bau von Datacentern geht. Seit vielen Jahren ist die Firma hier bei entsprechenden Projekten involviert. Die langjährige Expertise in der nordischen Region spielt der Gesellschaft nun in die Karten.
Hinter dem DDC1 in Esbjerg stehen PensionDanmark, die Thylander Group, Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) und Plexar. Laut den aktuellen Planungen soll das Rechenzentrum im Herbst 2027 in Betrieb gehen; die Initiierung des Vorhabens erfolgte erst im August.
Das Wachstumspotenzial, welches es für Bravida im Bereich der KI-Rechenzentren zu erschließen gilt, ist enorm und noch nicht im Kurs der Aktie eingepreist. Mutige Anleger mit Weitblick nutzen daher die Notierungen um die Marke von 12,00 Euro zum Einstieg beim wenig beachteten skandinavischen KI-Gewinner. Ein Stopp bei 8,00 Euro sichert die Position ab.
Heute, 16:22
Bei Google bevorzugen