In einem verhaltenen Gesamtmarkt legt die Aktie des schwedischen Gebäudetechnik-Spezialisten erneut hohe Relative Stärke an den Tag. Angetrieben von einem optimistischeren Kursziel zieht der skandinavische Geheimtipp auf ein neues Allzeithoch raus und generiert damit ein massives Kaufsignal.
Erstmals sind Anleger bereit, bis zu 143,50 Schwedische Kronen (umgerechnet 12,93 Euro) je Anteil von Bravida auf den Tisch zu legen. Damit nimmt der europäische Nebenwert die Hochs von 2021 aus dem Markt.
Immer mehr Anleger scheinen das Potenzial des Unternehmens im Bereich der KI-Infrastruktur wahrzunehmen. In den vergangenen Monaten konnten die Schweden mehrere nennenswerte Aufträge aus dem Data-Center-Bereich verbuchen. Bereits im zweiten Quartal ist der Auftragsbestand dynamisch gewachsen. Im dritten Jahresviertel dürfte sich dieser Trend fortsetzen.
Dass sich Bravida im nordeuropäischen Raum (die Gesellschaft adressiert ausschließlich die Märkte Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark) zuletzt des Öfteren bei Ausschreibungen durchsetzen konnte, verwundert nicht. Bereits vor dem Aufkommen von ChatGPT und Co hat der Gebäudetechnik-Spezialist Spezialaufträge im Data-Center-Bereich abgearbeitet. Das Know-how dürfte ein wichtiger Pluspunkt sein, wenn es darum geht, welche Unternehmen den Zuschlag für die Realisierung von Data-Center-Projekten erhalten.
Das hat auch die Danske Bank auf dem Schirm. Die Analysten erhöhten zum Start in die neue Woche den fairen Wert für die Bravida-Aktie von 150 auf 156 Kronen (14,06 Euro); die Einstufung lautet unverändert "Buy".
Die Bravida-Bullen lassen nicht locker. Mit dem nachhaltigen Sprung über die Marke von 140 Kronen ist der Weg nach oben frei. Nach Ansicht des AKTIONÄR verfügt der KI-Geheimtipp auch fundamental über klares Upside-Potenzial. Das KGV von 17 für 2026 spiegelt die Wachstumschancen im KI-Bereich noch nicht wider. Mutige Anleger greifen zu.
07.09.2026, 13:43
Bei Google bevorzugen