Der norwegische Maschinenbauer hat ein ordentliches drittes Quartal abgeliefert und die Markterwartungen übertroffen. Vor allem das Recycling-Geschäft scheint bei den Skandinaviern wieder an Dynamik zu gewinnen.
Der Weltmarktführer für Pfandrücknahmesysteme steigerte zwischen Juli und September den Umsatz um ein Fünftel auf 366 Millionen Euro. Analysten hatten hingegen nur gut 346 Millionen Euro auf dem Zettel. Das EBITA stieg um knackige 55 Prozent auf 47 Millionen Euro (zugrunde liegende Marge: 12,9 Prozent). Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 0,08 Euro je Aktie, was ebenfalls über der Prognose lag (Schätzung: 0,07 Euro).
In allen Bereichen verzeichnete die Gesellschaft frisches Wachstum. Besonders stark entwickelte sich das Recycling-Geschäft mit einem Absatzplus von 34 Prozent. Der Auftragseingang kletterte sogar um 73 Prozent auf 73 Millionen Euro. Tomra führt die starke Entwicklung hier auf größere Orders im Minen-Sektor zurück.
Was das Geschäft mit Sammellösungen (Pfandautomaten) angeht, blickt Tomra-Chefin Tove Andersen optimistisch in die Zukunft. "Unsere starke Position in etablierten Märkten bildet eine solide Grundlage, um von den laufenden Modernisierungs- und Erneuerungszyklen zu profitieren und gleichzeitig die wiederkehrenden Umsätze aus unserem Bestand an installierten Anlagen auszubauen. In Großbritannien haben die ersten Installationen bereits vor der Hauptimplementierung im Jahr 2027 begonnen.“
Erst in dieser Woche konnten die Norweger einen Großauftrag aus dem Vereinigten Königreich vermelden. Tomra soll 2.000 Automaten an eine "führende Einzelhandelskette" liefern.
Die Zahlen zum dritten Quartal dürften die Aktie stützen. Aus charttechnischer Sicht besteht allerdings noch kein Grund zur Eile für einen Einstieg auf der Long-Seite. Langfristig bleibt DER AKTIONÄR von der Investmentstory überzeugt. Übrigens: Tomra ist Teil des Zero Plastic Index. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
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