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Foto: Play Magnus
30.01.2021 Emil Jusifov

Play Magnus: Interview mit Analyst Petter Kongslie – "Multibagger-Kandidat"

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PLAY MAGNUS AS NK

DER AKTIONÄR sprach mit dem Analysten Petter Kongslie von Sparebank 1 über die Perspektiven der Play Magnus Group. Petter Kongslie covert die Play Magnus Group bereits seit dem IPO und wurde laut einer aktuellen Erhebung des Wirtschaftsmagazins Kapital von den norwegischen Großinvestoren als Nummer-1-Analyst von Norwegen im Bereich Technologie, Medien und Telekommunikation (TMT) ausgezeichnet.

DER AKTIONÄR: Ist das große weltweite Interesse an Online-Schach nachhaltig oder nur ein vorübergehendes Phänomen?

Petter Kongslie: Wir gehen davon aus, dass dieses Interesse nachhaltig ist. Denken Sie daran, dass es weltweit 650 Millionen Schachspieler gibt, von denen nur 10 Prozent vor Covid-19 online Schach spielten. Unserer Meinung nach hat Covid-19 die Online-Marktdurchdringung des Spiels erhöht – die Leute erkennen nun, dass Schach auch online perfekt funktioniert und dass man online Inhalte beziehen und Turniere streamen kann.

DER AKTIONÄR: Welche Erwartungen haben Sie bezüglich des Umsatz- und Nutzerwachstums der Play Magnus Group für 2021?

Petter Kongslie: Wir schätzen, dass die Play Magnus Group in diesem Jahr einen Umsatz von 13,6 Millionen Dollar erzielen wird, was äquivalent zu einem Nutzerwachstum von 85 Prozent im Vorjahresvergleich ist. Aufgrund der Netflix-Serie "The Queen's Gambit" und der neulich angekündigten Übernahme, könnte diese Studie zu konservativ sein [dem AKTIONÄR liegt die komplette Sparebank-Studie vom 29.11.20 vor].

DER AKTIONÄR: Was sind Ihrer Meinung nach die größten Herausforderungen, vor denen das Unternehmen derzeit steht?

Petter Kongslie:
Zu den größten Herausforderungen zählen wir die Steigerung der registrierten Nutzer auf der Plattform Chessable und die Bereitstellung von genügend Content bei Chessable zur Erhöhung der Freemium/Premium-Conversion-Rate. Wichtig ist auch die Kommerzialisierung von E-Sport auf der Ebene des Sponsorings – so wie wir das in vergleichbaren Sportarten wie Tennis, Formel 1, Golf und anderen erleben. Mit Airthings, Opera, Julius Baer und Meltwater auf der Liste der Partner sehen wir Punkte, die für den langfristigen Investmentcase sehr wichtig sind und Play Magnus Group als Multibagger-Kandidaten positionieren könnten.

DER AKTIONÄR: Was ist der Hauptgrund, langfristig in die Play Magnus Group zu investieren?

Petter Kongslie: Angesichts der noch geringen Online-Marktdurchdringung von Schach ist Play Mangnus Group bestens für ein bedeutsames Wachstum positioniert und hat mit Magnus Carlsen als Markenbotschafter einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. Gewinn und Cashflow werden sich künftig entsprechend dem Umsatzwachstum entwickeln – die Aktie wird deshalb mit einem signifikanten Abschlag gegenüber der Peergroup mit vergleichbarem Wachstum gehandelt. Play Magnus ist eine bevorzugte Wette auf die Kommerzialisierung von Schach, einem Markt mit 650 Millionen Spielern weltweit, von denen nur 70 Millionen online sind – das spricht für ein langjähriges Wachstum.

Finanzavisen
Analyst Petter Kongslie von Sparebank 1

Play Magnus wird mit einem signifikanten Abschlag gegenüber der Peergroup mit vergleichbarem Wachstum gehandelt.

Petter Kongslie

Auch DER AKTIONÄR bleibt für die Zukunft des norwegischen Schachunternehmens sehr positiv gestimmt. Kurz- bis mittelfristig ist jedoch weiterhin mit einer höheren Volatilität bei der Aktie zu rechnen. Anleger mit langfristigem Zeithorizont bleiben unverändert an Bord.

Hinweis auf Interessenkonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Play Magnus.