Im Rahmen der Tech-Rally an der Wall Street zählt die Aktie von Meta am Montag mit einem Plus von zwölf Prozent zu den stärksten Werten. Neue Euphorie um den KI-Agenten Muse beflügelt die Aktie und sorgt für den höchsten Stand im laufenden Jahr. Wells Fargo sieht noch viel Potenzial bei Meta.
An diesem Mittwoch, 23. September, beginnt mit der „Meta Connect“ die jährliche Veranstaltung des Konzerns. Dort dürfte die KI-Strategie mit Muse im Fokus stehen. Meta hatte den persönlichen KI-Agenten vor zwei Wochen eingeführt. Dieser soll nicht nur Fragen beantworten, sondern auch Aufgaben erledigen. Laut Meta können etwa E-Mails verschickt, Reisen gebucht oder Formulare ausgefüllt werden. Das soll auch funktionieren, wenn Nutzer die Anwendung bereits geschlossen haben.
Der Dienst basiert dabei auf „Muse Spark“. Laut Meta selbst ist dies das leistungsfähigste Modell für agentenbasierte Aufgaben. Der Großteil der Funktionen soll dabei kostenlos bleiben. Abo-Modelle sollen höhere Grenzen bei der Nutzung bieten.
Angesichts der positiven Resonanz auf die ersten Eindrücke von Muse hat Wells Fargo das Kursziel für Meta deutlich von 640 auf 796 Dollar angehoben und die Einstufung auf „Overweight“ bestätigt. Nach dem deutlichen Kurssprung sind das zwar lediglich noch sieben Prozent Potenzial. Doch vor allem die lobenden Worte für Muse dürften bei den Anlegern weiter für Kauflaune sorgen.
Mit Muse bringt Meta die verbraucherorientierte agentische KI in den Massenmarkt. Das sorgt in der gesamten Branche für Euphorie und löst deshalb wenig überraschend einen Kurssprung bei der Facebook-Mutter aus. Das Potenzial von Muse könnte dafür sorgen, dass die Aktie nun noch weiter steigt. DER AKTIONÄR führt Meta bereits seit Juli wieder auf der Empfehlungsliste und bleibt angesichts der Nachrichtenlage positiv gestimmt.
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